2013 großes Jubiläum

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Freude am Singen gibt es bei Jung und Alt. Hier zwei Damen des Chores „Spätlese“ oder des Montagschores.

Groß-Zimmern - Über ein besonderes Ereignis freuten sich die Groß-Zimmerner Musikfreunde. Am Samstag konnten sie in der evangelischen Kirche ein Konzert der Generationen erleben. Von Ulrike Bernauer

Die Chorgemeinschaft zeigte mit drei Chören, den beiden Erwachsenen - dem gemischten Montagschor und Chorusline - sowie einem Kinderchor ihr breites musikalisches Spektrum.

Chorus Line feierte mit diesem gemeinsamen Konzert auch das Finale seines 15-jährigen Geburtstages. „An dem Ort, an dem alles begann“, erklärte Michael Ganß, Vorsitzender der Chorgemeinschaft.

Gleichzeitig sollte das Konzert die Zimmerner neugierig machen auf das ganz große Jubiläumsjahr. 2013 feiert die Chorgemeinschaft nämlich ihr 150-jähriges Bestehen.

Freudiges und Mitreißendes

So unterschiedlich wie die Chöre, so bunt war auch das Programm am Samstag. Voll Kenntnis und Witz führte Chorleiter Detlev Bergmann durch den Abend. Den gemischten Chor mit den ältesten Sängern stellte er als „Spätlese-Chor“ vor, der sich in den letzten Jahren in seinem Programm gewandelt habe. Volksmusik oder Schumann hatten die Sänger nicht im Repertoire. „Traurig können wir auch alleine zu Hause sein. Wir machen lieber ein bisschen gute Laune“, kündigte Bergmann an.

So bekam das Publikum eher Freudiges und Mitreißendes aus Musical und aktueller Chormusik zu hören. Das Edelweiß wurde besungen, aber auch „der kleine Gardeoffizier“, der die Zuhörer zum Mitklatschen animierte.

Lieder aus Musicals

Mit einem „Ave Maria“ startete dann die ganz große Sängerschar, zu der sich der Montagschor und Chorus Line vereinigten. „Um sich an den mächtigeren Klang zu gewöhnen, hören Sie das Ave Maria jetzt nicht von Bach oder Schubert, sondern in einer Version aus den Slums von Argentinien“, kündigte Bergmann an.

Chorus Line begeisterte nach der Pause mit Liedern aus Musicals, aber auch Gospels, moderner Chormusik und ganz zum Schluss mit einem Opernstück, bei dem wieder beide Chöre vereint waren und in der Kirche ein mächtiges Klangbild boten.

Eröffnet hatten das Konzert die jüngsten Sänger. Afrikanisch stimmten sie die Zuhörer auf die kommenden Hörgenüsse ein. Lollipop hatten die Kinder auch im Repertoire, mit ihrem letzten Stück machten sie Werbung für das Musical „Melwins Stern“, das sie am zweiten Dezemberwochenende in der Athletenhalle aufführen werden.

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