Viktoria Klein-Zimmern überwintert auf Abstiegsrelegationsplatz

4:0-Niederlage in Urberach

Klein-Zimmern (ht) ‐ In der Fußball A-Liga Dieburg muss Viktoria Klein-Zimmern nach der Vorrunde und einer 0:4 (0:0) -Niederlage beim KSV Urberach auf Platz vierzehn, dem Abstiegsrelegationsplatz, überwintern.

Trainer Michele Madau und seinem Team gelangen nur fünf Siege, 18 Punkte und die negative Tordifferenz von 30 zu 43 sind nicht das, was der gesamte Verein, Trainer, Spieler und Anhänger erwartet haben. Im Angriff drückt der Schuh, der drittletzte Ligawert an erzielten Toren entspricht dem Tabellenplatz. Drei Punkte Abstand auf Hergershausen auf dem sicheren Terrain sind noch gut zu machen, nur drei Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Georgenhausen aber auch kein all zu dickes Polster auf einen direkten Abstiegsplatz. Ruhige Weihnachferien sehen anders aus.

In Urberach spielte sich vor der Pause kaum etwas Berichtenswertes ab. In der zweiten Minute schoss Stefan Rudolf die unverhoffte erste Chance nach Flanke von Hahn vorbei. Die einzige KSV Chance von Spielertrainer Murat Fil (25.) klärte Patrick Heinig vor der Linie. Ansonsten gab es viel Mittelfeldgeplänkel.

Nach der Pause zeigte sich die Viktoria im Tiefschlaf. Innerhalb von fünf Minuten legten die Hausherren drei Tore vor. In der 47. Minute landete ein Freistoß von Murat Fil zum 1:0 im langen Eck, zwei Minuten später erhöhte Göksu auf 2:0 und in der 51. Minute erhöhte Recep Atalay auf 3:0. Für die Viktoria war die Partie innerhalb von fünf Minuten nach der Pause gelaufen.

Vor allem kämpferisch und läuferisch präsentierte sich die Madau-Elf schwach. Es war bezeichnend, dass Routinier Thomas Africh bis zu seiner Auswechslung der einzige bei Klein-Zimmern mit Einstellung und Einsatz war - und das als ältester Akteur auf dem Feld. In der 85. Minute gelang dem Urberacher Oeczan der 4:0-Endstand. Viktoria-Sprecher Karl-Heinz Siegmund meinte: „Am Ende waren wir mit dem 4:0 noch gut bedient.“ Er tritt künftig kürzer und steht aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter als Pressesprecher zur Verfügung.

Es spielten: Babiuch - Hahn, Africh (58. Sören Michaelis), Heinig, Spross - Rudolf, Antunes, Bauer, Leuzzi (79. Jank), Wenchel - Endres (64. Gottschalk).

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