Senioren-Pflegezentrum

Aus Aldi wird „Haus Elisabeth“

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So soll das Seniorenheim am Aldi aussehen.

Groß-Zimmern - Vor vier Jahren wurde der Aldimarkt an der Waldstraße eröffnet. Seitdem steht das ehemalige Verkaufsgebäude in der Bahnstraße leer. Hier soll das Senioren-Pflegezentrum, „Römergarten Residenz Haus Elisabeth“ entstehen. Von Gudrun Fritsch

In der vergangenen Woche wurden die Bäume auf dem Parkplatz gerodet. „Zurzeit werden vorbereitende Arbeiten zum Abriss des alten Aldimarktes vorgenommen. Die Baureifmachung des Grundstücks wird im April abgeschlossen sein“, teilt Römerhaus-Geschäftsführer Walter Langknecht mit. Baubeginn soll im August sein. Mit der Fertigstellung sei 15 Monate danach zu rechnen.

Auf dem Grundstück mit einer Gesamtgröße von 4 926 Quadratmetern wird ein 112 Pflegeplätze umfassendes Senioren-Pflegezentrum errichtet. Innen wie außen ist „eine warme, mediterrane Farbgestaltung“ vorgesehen. Ein Garten mit Bäumen, Fußwegen und Parkbänken soll zum Verweilen einladen.

Seniorengerechte Möblierung

Die vorgesehenen Pflegeplätze befinden sich größtenteils in Ein- und wenigen Zwei-Bett-Appartements, die den Bewohnern der Pflegestufen eins bis drei für vollstationäre Pflege dienen. Alle Appartements werden über ein Duschbad und eine seniorengerechte Möblierung verfügen. Telefon mit Schwesternnotruf, Fernseh- und Internetanschluss, Rauchmelder und mehr gehören selbstverständlich dazu.

Der Parkplatz ist geräumt, das Gebäude kann weichen.  

Vermietet ist das Haus für 20 Jahre mit weiteren Verlängerungs-Optionen an die Firma Römergarten Residenzen GmbH. Im Vordergrund steht die stationäre Langzeitpflege, zu deren Leistungsangebot alle pflegerischen sowie Leistungen der medizinischen Behandlungspflege gehören. Auch eine Kurzzeit- und Verhinderungspflege ist möglich. Der General-Mieter wird sich vor Bezugsfertigkeit des Gebäudes in einer Info-Veranstaltung in Groß-Zimmern vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Vielseitige Begegnungsstätte

Der Bauträger will das Haus komplett an Investoren verkaufen, die zusammen mit dem Kauf auch anteilig die Gemeinschaftsflächen mit erwerben.

Beachtliche 5,3 Prozent Rendite werden den Käufern versprochen. Nach diesem Modell begleitet die Firma Römerhaus aus dem pfälzischen Schifferstadt bereits etliche Senioreneinrichtungen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Sie wirb für sich als „Spezialist für Kapitalanlagen im Altenpflegebereich“. Aber „keinesfalls soll das Senioren-Pflegezentrum ein vor Besuchern abgeriegeltes Haus werden, sondern eine für Jedermann offene und vielseitige Begegnungsstätte sein“, heißt es.

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