Alles dreht sich um das Schweinchen

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Alles drehte sich um die Kugeln. Mit viel Elan spielten elf Mannschaften beim Ortsvereinsturnier des Petanque-Vereins.

Groß-Zimmern - Finster sah der Himmel am Sonntagvormittag aus, aber die Petanquespieler hatten Glück. Der Himmel hatte ein Einsehen, bis auf ein paar Tropfen am Vormittag blieb es beim Ortsvereinsturnier des Petanque-Vereines von oben trocken. Von Ulrike Bernauer

Zwar waren alle Spieler aus den insgesamt elf Mannschaften regenfest ausgerüstet und der Verein hatte ein großes Zelt gestellt, Regenjacken und Zelt halfen dann aber eher gegen den mitunter kühlen Wind.

Den Vereinen - gekommen waren drei italienische Mannschaften, der NABU und viele Mannschaften aus den verschiedensten Sportarten, die Kegler, Gymnasten, Schützen und Tischtennisspieler, sowie drei Nachbarn, die sich zusammen geschlossen hatten, sowie eine Kerbborschtemannschaft - machte das Turnier großes Vergnügen.

Spannung bis zum Schluss

In fünf Spielen trugen die Mannschaften ihre Wettkämpfe aus, heiß wurde um die gute Platzierung zum Schweinchen (der kleinen Kugel, an die die anderen Kugeln so nah als möglich herangeworfen werden müssen) gekämpft.

Die Spannung hielt sich bei jedem Durchgang bis zum Schluss, denn immerhin ist es möglich, dass die letzte Kugel noch einmal alles durcheinander wirbelt. Das Maßband kam selten zum Einsatz, meistens konnte der Abstand der einzelnen Kugeln zum Schweinchen per Augenmaß bestimmt werden.

Bedauerlich fand Vereinsvorsitzender Manfred Amman, dass bei einer Mannschaft, dem vermeintlichen Sieger, ein Spieler eine gültige Spielerlizenz für die Petanqueliga hatte. „Da dies gegen die Turnierregelung verstieß, müssen wir den Sieg für diese Mannschaft aberkennen“, sagte Amann.

„TERRA MIA“ siegreich

Nach der neuen Rechnung haben die Männer von „TERRA MIA“, Vito Fagiolino, Gerado Fagiolino und Armando Luongo, mit fünf gewonnenen Spielen und 19 Punkten den Sieg bei diesem Turnier davon getragen.

Ganz dicht folgten auf dem zweiten Platz die Männer der Gymnastikabteilung des Turnvereins, Norbert Gruner, Bernd Schäfer und Heinz Kreuder. Auch sie hatten alle fünf Spiele gewonnen, aber dabei  „nur“ 18 Punkte erzielt.

Auf Platz drei folgten die Kegler vom KSC 2000, Tatjana Enders, Gerdo Gufler und Marcel Enders mit ebenfalls fünf gewonnenen Spielen.

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