Auch im Rodgau behält die D-Jugend die Oberhand

Groß-Zimmern/Ober-Roden - Eine vorab schwer einschätzbare Aufgabe stand am Samstag Nachmittag mit dem Spiel bei der JSG Urberach/Ober-Roden für die D- Jugend auf dem Plan. In der Tabelle rangierte die JSG zwar zwei Plätze vor dem TV. Aufgrund der zuletzt gezeigten Ergebnisse war man sich jedoch der eigenen Spielstärke durchaus bewusst.

Erschwerend kam hinzu, dass Groß-Zimmern auf einige Spieler krankheitsbedingt verzichten musste und andere nur grippegeschwächt ins Spiel gehen konnten.

Entsprechend ausgeglichen gestaltete sich somit das Match, keine Mannschaft konnte sich klar absetzen. Mitte der ersten Halbzeit führte Groß-Zimmern kurzzeitig mit drei Toren, die JSG zog jedoch umgehend nach und man wechselte beim Stand von 9:9 die Seiten.

Die Abwehr zeigte sich äußerst sattelfest, der Angriff leider hatte in Hälfte eins nicht die erhoffte Durchschlagskraft.

Ganz anders nach der Pause. Jetzt wurde auch vorne gekämpft und der Gegner durch schöne Spielzüge ein ums andere Mal überlistet. Aber auch die Rodgauer Angreifer trafen jetzt öfter und das Spiel stand weiterhin auf des Messers Schneide.

Beim 18:17 für die JSG drohte das Match zugunsten des Gastgebers zu kippen, der TV gab aber keinen Millimeter preis und erarbeitete sich seinerseits kurz vor Ende den entscheidenden 2-Tore Vorteil. Diesen Vorsprung retteten die Groß-Zimmerner über die Zeit und konnten mit dem Abpfiff die zwei Punkte glücklich aber keineswegs unverdient für sich verbuchen.

Besonders erwähnenswert ist die tadellose Leistung von Marian Herbert im Tor, der den verletzten Stammkeeper Sven Hillerich toll vertrat. An dieser Stelle wünscht die Mannschaft ihrem Kameraden gute Genesung und freut sich, wenn er bald wieder zwischen den Pfosten stehen kann. Mit dieser bemerkenswerten Serie des TV muss auch der verlustpunktfreie Tabellenführer JSG Bachgau, der sich am 7. März in Groß-Zimmern vorstellt, einiges bieten, will er seine weiße Weste behalten.

Mannschaftsaufstellung: Marian Herbert (Tor), Daniel Finsel, Juri Loose, Philipp Tesch, Sebastian Wöhl, Henrik Wenz, Pascal Bendinger, Benjamin Eisbach, Leon Strauß.

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