„Auf der Bühne ist nichts unmöglich“

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Diana Schmitt bei der Aufführung eines Brecht-Stücks mit Kolleginnen.

Groß-Zimmern ‐ Vom Sommernachtstraum über Panama ins Land des Lächelns? Auf der Bühne ist nichts unmöglich. Und um kreative Energien freizusetzen, müssen nicht immer Profis ran. Eine neue Laien-Theatertruppe soll sich in der Gemeinde finden, die dann je nach Gusto modernes oder klassisches Theater, Drama oder Komödie, in Angriff nimmt. So ist es der Wunsch von Diana Schmitt. Die junge Frau ist seit Kindheitstagen Theater begeistert. Von Ursula Friedrich

Sie spielte bereits in der Schule Theater, heute steht sie analog zum Beruf als Werbekauffrau im Produktmanagement privat auf der Bühne. Seit sie zu Weihnachten an einer Produktion mitwirkte, hat sich ein lang gehegter Wunsch gefestigt: Selbst eine Theatergruppe gründen. „Die Idee habe ich schon seit drei Jahren, jetzt pack' ich es an“, so die gebürtige Berlinerin.

Menschen von zwölf bis 99 Jahren, die ihre Leidenschaft teilen in andere Rollen zu schlüpfen, können mitmachen. Oberstes Ziel: Spaß soll es machen. Schön wäre natürlich, wenn auch eine bühnenreife Inszenierung zur Aufführung kommt. Ob dabei Berthold Brecht, Shakespeare oder Eugen Ionesco gezeigt werden, sei gleich.

Längerfristiges Sozialengagement denkbar

Einen Fan hat sich Schmitt bereits ins Boot geholt: Bürgermeister Achim Grimm. Der wird zwar nicht auf der Bühne stehen, freut sich jedoch über das Engagement für eine neue Theatergruppe und will sich für einen Proberaum stark machen.

Interessenten sind gebeten, sich per E-Mail: diananowak@gmx.de, oder unter  0160/94661835 mit Diana Schmitt in Verbindung zu setzen.

Fehlt nur die Mannschaft, die sich mit Begeisterung dem Spiel auf den Bühnenbrettern hingibt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, auch die Marschrichtung, in die sich das Ensemble bewegt, soll sich entwickeln. Diana Schmitt möchte zwar gerne Regie führen, ist jedoch offen für jede kreative Idee. „Vielleicht lässt sich längerfristig auch soziales Engagement integrieren, man könnte Schüler einbeziehen, Kindertheater machen, in Altenheimen auftreten…“, die Ideen von Schmitt sind breit angelegt.

Was die Faszination des Theaterspielens ausmacht, hat sie schon als junges Mädchen erfahren: „In andere Rollen schlüpfen, man kann frech und böse sein, ohne dass es einer übel nimmt, und man gewinnt viel Menschenkenntnis, da man sich in andere hineinversetzen muss.“

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