Lieber mit drei als nur mit zwei Förderstufenklassen beginnen

„Auf Kante genäht“

Groß-Zimmern (guf) ‐ Viel Lob erhielt die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) kürzlich für den mutigen Schritt zurück zu G 9.

Doch lieber als Lob wäre Schulleiter Helmut Buch die Genehmigung des Amtes, statt mit bisher zwei doch besser mit drei Förderstufenklassen beginnen zu können.

Aktuell besuchen 750 Schüler die ASS. Für das kommende Schuljahr sind für drei gymnasiale Eingangsklassen (G 5) 90 und für die zwei Fünften der Förderstufe knapp 60 Kinder gemeldet. Um besser auf den einzelnen und auch auf Problemfälle eingehen zu können, wünscht das Kollegium, dass im Förderbereich nicht „auf Kante genäht“ werden sollte. Zudem wäre man mit drei F 5-Klassen auch abgesichert, wenn Gymnasialschüler versetzt werden.

Das G 9-Angebot wird auch von Auswärtigen genutzt, was zugleich bedeutet, dass rund zehn Prozent der Schüler ohne Gymnasialempfehlung den Versuch wagen. Derzeit führt Buch Verhandlungen mit dem Staatlichen Schulamt hinsichtlich der Lehrerstellen. Zwar können bisher alle Fächer angeboten werden, aber „uns fehlen mehr als 2,5 Stellen“, so der Schulleiter. Am 1. Juli werden Wolfgang Sahm und Marlene Karnes verabschiedet.

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