Auftakt für spielerische Begegnungen

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Zahlreiche Helfer kamen in die Kolping-Anlage, um an den Spielfeldern zu arbeiten, die für Jung und Alt neu geschaffen wurden.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Das Brett gibt es schon, obwohl als Brett kann man es kaum bezeichnen. Die Spielfelder sind in den Rasen eingebettet und sehr viel größer, als man sie vom beliebten Spiel „Mensch ärgere dich nicht“ kennt. Zusammen mit einem Schachbrett lädt „Mensch ärgere dich nicht“ in der Kolping-Anlage zum Spielen ein.

Ab sofort sind im Mehrgenerationenhaus (MGH) und im Gersprenzpflegeheim die Spielfiguren in der Zeit von 10 bis 18 Uhr gegen Pfand auszuleihen“, erklärt Angelika Seidler. Den zukünftigen Spielern haben zahlreiche Freiwillige am Donnerstag es noch etwas bequemer gemacht. Zwei neue Bänke wurden neben die Spielfelder gestellt.

Den „Socialday“ haben sich die Mitarbeiter des MGH ausgesucht für die Arbeiten. Unterstützer haben sie in den Kollegen der Projektwerkstatt Soziale Stadt, verschiedenen Zimmerner Gruppen und heute auch in Gästen des MGH in Laubach sowie Dekan Joachim Meyer gefunden.

Jung und Alt zusammen Hand in Hand

Sechs Schülerinnen der G8a und b der Albert-Schweitzer-Schule sind heute ebenfalls in der Kolping-Anlage. Sie helfen allerdings nicht beim Buddeln und Zementmischen, sondern knobeln mit dem Umweltbeauftragten Markus Römermann aus, wie der zukünftige Baumlehrpfad aussehen könnte.

Zukunftsweisende Modelle für neue Beziehungsgeflechte zwischen Jung und Alt will das MGH mit seinen Projekten fördern und erproben. Das fängt schon beim Bau der neuen Anlagen an, wo Kinder und Ältere zusammen Hand in Hand arbeiteten. Die Spielfelder sollen jedoch auch in Zukunft Begegnungsmöglichkeiten zwischen den Generationen bieten.

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