Ball-Training fürs große Turnier

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Nicht nur gebolzt wird bei den Fußballferienspielen, auch die Technik wird geübt. Hier ist Leon am Ball.

Groß-Zimmern - Gar nicht genug bekommen die Ferienspielkinder vom runden Leder. Fußball steht in dieser Woche auf der Agenda und 47 Kinder - davon acht Mädchen - haben sich zu dieser sportlichen Ferienspielwoche angemeldet. Von Ulrike Bernauer

„Wenn morgens um 7.30 Uhr die ersten kommen, schnappen die sich gleich einen Ball und dann wird gespielt“, sagt Jugendpfleger Tom Hicking.

Ganz offensichtlich sind die jungen Spieler nicht schlapp zu kriegen, denn auch nach dem Mittagessen kann es für sie gleich wieder in die Turnhalle gehen. Hier spielen die einzelnen Gruppen am liebsten gegeneinander, sie meinen das ist das beste Training für das Turnier am Freitag.

„Ein bisschen Techniktraining gehört auch dazu“, dieser Meinung ist zumindest Betreuer Lukas Fornoff. Der 18-Jährige spielt in der zweiten Mannschaft des FSV und weiß deshalb genau, wovon er redet.

Fornoff ist ganz kurzfristig eingesprungen, weil ein anderer Betreuer ausgefallen war. Sein Teamkollege Axel Hottes ist dagegen kein richtiger Fußballspezialist. Der 15-Jährige ist einer der jüngsten Betreuer, er hat sich diese Ferienbeschäftigung gewählt, weil er gerne mit Kindern zusammen ist. In den vergangenen Ferienspielen hat er öfter freiwillig ausgeholfen.

Mädchen mit kräftigem Schuss

Auf dem Spielfeld tobt derweil der Bär. Justin hat schon sein zweites Tor geschossen und die gegnerische Mannschaft, in der drei Mädchen spielen, tut sich momentan ein wenig schwer. Dabei hat die neunjährige Leonie einen ordentlichen Schuss am Leib, man sieht sofort, dass sie schon häufiger Fußball gespielt hat. Wenn sie nicht gerade bei den Ferienspielen kickt, dann trainiert sie in der E-Jugend der Viktoria.

Zwei weitgereiste Gäste haben diese Fußballferienspiele. Eine junge Koreanerin, Hong, ist zurzeit zu Besuch in Deutschland. Ein paar deutsche Brocken, wie Tor oder Faul hat sie schon aufgeschnappt, ansonsten verständigt sie sich mit den anderen Kindern auf Englisch. Und Betreuer Hottes hat seinen Cousin mitgebracht, der lebt in Amerika.

Aber für Fußball braucht man nicht so viele Sprachkenntnisse und so läuft das Spiel auch mit den weitgereisten Gästen gut.

Eifrig wird trainiert, denn schließlich wollen alle beim ganztägigen Turnier am morgigen Freitag gut abschneiden.

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