Wasser wurde auf 30 Zentimeter abgesenkt. Fortsetzung folgt im Januar.

Bauarbeiten an der Gersprenz

Groß-Zimmern (guf) ‐ Viel los war in den letzten Tagen an der Gersprenzbrücke zwischen Groß- und Klein-Zimmern, hier wurde auch im starken Scheinwerferlicht gearbeitet. Nachdem die Kreuzung an der Lebrechtstraße bereits vor dem Weihnachtsmarkt wieder frei gegeben war, bedeutete das noch lange nicht das Ende der Arbeiten. Schließlich müssen noch die Häuser jenseits der Gersprenz an den Kanalsammler angeschlossen werden.

Um die DN-400-Rohre (Durchmesser 40 Zentimeter), durch die das Mischwasser zur Kläranlage fließen soll, unter dem Flussbett zu verlegen, musste das Wasser der Gersprenz abgelassen werden. „Das geht natürlich nur nach vorheriger Absprache mit der Unteren Wasserbehörde, der Fischereibehörde und dem Anglerverein“, erklärt Bauamtsleiter Klaus Keller auf Nachfrage.

Nachdem besprochen war, dass auf eine Mindestwassermenge von 30 bis 40 Zentimetern abgesenkt werden kann, gab es hierfür zunächst zu wenig Wasser.

Erst nach der Regenzeit wurde dann das Wehr bei den Anglern gezogen und auf diese Weise viel Wasser über den Katzengraben geleitet. An der Spundwand unter der Gersprenzbrücke wurde das Wasser dann durch einen Schlauch geführt, damit die Rohre, die knapp unter Geländehöhe liegen, eingebaut werden konnten.

Mit dem erforderlichen „Freispiegelgefälle“ - bis zur Kläranlage muss es in den Rohren eben bergab gehen - begründet Keller die Tatsache, dass diese Rohre erst verlegt werden konnten, nachdem die davor befindlichen lagen. Entsprechend konnten diese Bauarbeiten an der Gersprenz nicht schon seinerzeit stattfinden, als die Brücke errichtet wurde. Inzwischen fließt das Wasser wieder ganz normal die Gersprenz hinunter, denn die Rohre unter dem Flussbett sind komplett verlegt.

Die Häuser am anderen Ufer werden wohl auch weiterhin noch provisorisch an den Kanal angeschlossen bleiben. Während der Frost der letzten Tage bei den Arbeiten eher gut zu Pass kam, da er laut Keller „konstante Wasserbedingungen“ schuf, wird die Kälte im Januar eventuell die Fortsetzung der Arbeiten erschweren. Eigentlich könnte es am 11. Januar an der Straße „Zwischen den Mühlen“ weiter gehen, aber „bei Frost kann sich das eben entsprechend verzögern“, so der Bauamtsleiter.

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