Gute Solisten und bezaubernder Gesang des AGV-Chores „Cantare con Gioia“

Beeindruckende Vielfalt

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Christine Keller begeisterte als Solistin das Publikum in der evangelischen Kirche.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Mit einem breiten Spektrum des Chorgesangs wartete „Cantare con Gioia“ am Sonntagnachmittag beim Konzert in der gut besuchten evangelischen Kirche auf. Dem Publikum gefiel der bunte Mix und es spendete reichlich Applaus.

Die Sänger begannen mit den ältesten Stücken, dem christlichen „Da pacem“ und einem weltlichen Stück aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Schnell ging es aber in die Gegenwart oder in die jüngere Vergangenheit. Hier standen Abba und die Beatles in den Notenmappen der Sänger.

Sach- und fachkundig führte Ulrike Henhapl durch das Programm mit Gospel, Swing, Pop, afrikanischen und geistlichen Liedern. Sie erzählte immer wieder kleine Anekdoten zu den einzelnen Stücken. „Wir haben zwar erst Mai, aber besonders die Damen können sich auf den Juli freuen“, kündigte die Moderatorin an.

Und in der Tat, was die Herren so versprachen - den Text sangen nur die Männer - hörte sich nicht nur musikalisch verlockend an. Mit süßen Stimmen boten die Herren ein Eis an, aber auch Champagner dazu und ein Frühstück im Bett.

Ruhige Stücke wechselten sich mit mitreißenden Melodien ab und das Publikum ging bei den verschiedenen Stimmungen des Chores gerne mit.

Angetan waren viele Zuhörer davon, dass der Chor einige Stücke ohne instrumentelle Begleitung sang, bei den anderen Stücken kam lediglich das Klavier zum Einsatz.

Der vom Projekt- zum jungen Chor des Arbeiter-Gesangvereins „Einigkeit“ gemauserte Chor konnte auch mit einigen Solisten aufwarten. Christine Keller; Tina Palmy und Kirsten Engeland, alle drei Sopran, sowie die Altistin Ulrike Henhapl und der Bassist Wolfgang Reith überzeugten mit ihren ausdrucksvollen Stimmen.

Einen dicken Applaus gab es am Schluss für den Chor. Der ließ sich nicht lange bitten und legte mit einem Gospel noch eine Zugabe oben drauf.

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