Beim Zeughaus kann's losgehen

Groß-Zimmern - (bea) Kaum Änderungen im Vorstand gab es am Freitag bei der Jahreshauptversammlung des Gremiums der Groß-Zimmerner Vereine im Vereinsheim der Kleintierzüchter.

Die beiden Vorsitzenden, Heinz Held und Volker Rockel, wurden in ihren Ämtern bestätigt, Manfred Jung bleibt Schriftführer, neu gewählt wurde als Rechner Michael Hix.

Ebenfalls ihre Ämter behalten Brigitte Schnarr als Beisitzerin Kulturvereine, Dieter Langer als Beisitzer Tierliebhabervereine, Winfried Schüßler als Beisitzer Sportvereine und Elmar Illert als Beisitzer sonstige Vereine.

Eine freudige Nachricht konnte Held verkünden, die Baugenehmigung für das Zeughaus ist eingetroffen. Held zeigte den Vereinsvertretern den Bauplan und meinte: „Ich hätte nie gedacht, dass eine solche Baugenehmigung so lange auf sich warten lässt, aber jetzt können wir endlich loslegen“.

Das Projekt „Soziale Stadt“ stand bei dieser Jahreshauptversammlung weit oben auf der Tagesordnung. „Unser Gremium wird alles tun, um die Möglichkeiten des Programms für unsere Bürger und Vereine zu nutzen. Hier wird der Vorstand in den nächsten Jahren seinen Schwerpunkt setzen“, verkündete der erste Vorsitzende.

Ganz konkret kann sich Held die Anschaffung von einer fahrbaren Bühne, einem Toilettenwagen, von Zapfanlagen oder Kuchentheken vorstellen. Aber auch Photovoltaikanlagen, die die Vereine auf die Dächer ihrer Vereinsheime setzen, können durch das Projekt unterstützt werden.

Wasser in den Freudenwein goss Held insbesondere für die Klein-Zimmerner Vereine. „Ihr könnt aus Klein-Zimmern keine Maßnahmen beantragen“, beantwortete er die Frage von Stephan Saal vom Katholischen Kirchenmusikverein. Was angeschafft werde, stünde aber selbstverständlich allen Vereinen aus dem gesamten Gemeindegebiet zur Verfügung.

Thomas Beutel, Vorsitzender des Kerbvereins, riet den Vereinsvertretern bei Fragen den Projektleiter der „Sozialen Stadt“, Thomas Lauer, zu einer Vereinssitzung einzuladen. „Lauer kam zu uns zu einer Sitzung und das war sehr informativ“.

Mit den Umsätzen und den Ergebnissen des Jahrmarkts der Vereine im vergangenen Jahr zeigte sich Held zufrieden. Man sei schon mitten in den Vorbereitungen für den diesjährigen Jahrmarkt am 20. und 21. Juni, der ganz im Zeichen der Verschwisterung mit der italienischen Stadt Rignano sull Arno stehe. Held wünschte sich, „dass es uns Zimmerner gelingt, mit dieser Gemeinde aus der Toskana eine längere und bessere Verschwisterung als mit Ponthierry zu schaffen“.

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