Kinderkirche besteht seit zehn Jahren

Beten, basteln und spielen

Baumgeister aus Naturmaterialien basteln die Kinder der Kinderkirche.

Groß-Zimmern - (bea) Zehn Jahre alt ist sie vermutlich inzwischen, die Groß-Zimmerner Kinderkirche. Aber so ganz genau vermag das am Samstag keiner zu sagen. Auf jeden Fall haben die Betreuerinnen dieses Vormittags, Irmtraud Werdecker, Gisela Künzel und Yasemin Tosun alle Hände voll zu tun.

17 Kinder sitzen im Gemeindezentrum und basteln eifrig an einem Buchenmann. „Das wird ein Baumgeist“, begeistert sich Paul (neun Jahre), während Victoria und Kathrin (beide neun Jahre alt) eher zu einer Baumfrau tendieren. Alle drei Kinder kommen schon seit Jahren zur Kinderkirche und ganz offensichtlich tun sie das sehr gerne. „Mein Bruder darf nicht mehr kommen, der ist zu alt“, bedauert Paul, um dann einzuschränken, „wahrscheinlich hätte er auch gar nicht mehr so viel Spaß“.

Für Kinder von sechs bis zwölf Jahren ist die Kinderkirche gedacht und an sie richtet sich auch das Angebot. „Beten, Geschichten hören, spielen und basteln, das machen wir“, erzählt Victoria. Ab und zu geht’s auch raus in die Natur, so wie am heutigen Vormittag. Nach einer Geschichte über den Löwenzahn, die Pfarrer Michael Fornoff den Kindern in der Kirche erzählt hatte, zog die Gruppe los und sammelte Kastanien, Eicheln und sonstiges Bastelmaterial für die Baumgeister. Über das Feldkreuz und durch Zimmern führte der Weg.

„Die Kinderkirche hat sich aus einer Kinderfreizeit entwickelt“, erzählt Werdecker, die genauso wie Gisela Künzel und Ute Obmann Bunte schon von Anfang an die Kinderkirche mitgestaltet. Jetzt suchen die Betreuerinnen allerdings händeringend Verstärkung, denn zwei langjährige Kolleginnen scheiden aus. Melden können sich Interessenten bei Ute Obmann Bunte unter z 06071/42396. Damit Paul, Victoria, Kathrin und die anderen Kinder auch weiterhin so viel Spaß mit ihrer Kinderkirche haben.

Kommentare