Bienen auf dem Imkerei-Lehrpfad folgen

Den neuen Imkerei-Lehrpfad an der Waldschule zeigen (von links) Förster Martin Starke, die drei Imker Rainer Schmidt, Hans-Werner Franz, Werner Hofmann und Bürgermeister Achim Grimm Foto: Bernauer

Groß-Zimmern - (bea) Bienen sind nicht nur für den Honig gut und sie sind auch nicht zum Fürchten. Wissenswertes über die kleinen pelzigen Blütenbestäuber kann man jetzt bei der Waldschule lernen. Seit neuestem gibt es dort einen Imkerei-Lehrpfad, der von der Waldschule 400 Meter Richtung Birkenruhe führt.

Auf sieben Tafeln erfährt man einiges über die Imkerei, die Biene, den Honig, aber auch über die Bestäubung oder die Umwelt, die eine Biene benötigt. Der Bienenzuchtverein Rossdorf und Umgebung hat die Tafeln gespendet und sie auch gleich im Wald nahe der Waldschule aufgebaut. An natürlichen Gestellen aus Akazienholz aus der Umgebung sind die Tafeln befestigt.

Für Förster Martin Starke, der auch Waldschulvorsitzender ist, eröffnen sich damit neue Möglichkeiten. „Am Waldschulfest können die Gäste den Pfad alleine wandern, eventuell gewinnen wir auch einen Imker, der noch weitere Informationen geben kann“.

Angedacht ist auch, den Imkerei-Lehrpfad mit einem Lehr-Bienenstock zu ergänzen, damit man das kleine fliegende Anschauungsobjekt nicht nur auf Tafeln, sondern auch in Natura besichtigen kann. „Dafür suchen wir allerdings noch einen Fachmann“, sagt Hans-Werner Franz, der Vorsitzende des Bienenzuchtvereins Roßdorf. Denn die Bienen müssen ganzjährig betreut werden, wenn sich das Volk gut entwickeln soll.

Bürgermeister Achim Grimm ist auf jeden Fall begeistert von der neuen Attraktion der Waldschule: „Das ist eine optimale Ergänzung des Programms und so, wie das gemacht ist, passt es auch optimal hier in die Natur“.

Und gekostet hat der ganze Spaß die Waldschule keinen Cent. Die Tafeln im Wert von 300 Euro sind eine Spende des Deutschen Imkerbundes. Die Imker, darunter der Zimmerner Werner Hofmann, haben die Tafeln selber aufgestellt und freuen sich jetzt darüber, dass ihr Hobby etwas bekannter wird.

Dafür tut der Roßdörfer Verein allerdings sowieso schon einiges. Häufig besuchen Kindergartengruppen oder Schulklassen das Vereinsgelände, wo es noch sehr viel mehr Demonstrationsmaterial und auch einige Bienenvölker gibt.

In Kürze werden sich auch Zimmerner Schüler aus der Schule im Angelgarten und aus der Albert-Schweitzer-Schule über den Honigproduzenten bei den Roßdörfer Imkern schlau machen.

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