Blumen blühen im Ort

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Wie hier am Jugendzentrum können Bürger vielerorts in Zimmern aktiv werden. 

Gross-Zimmern - Liebevoll gepflegte Beete und Rabatten verleihen der Gemeinde ein schönes Gesicht. Das ist nicht nur der Verdienst der Bauhofmitarbeiter. Seit vergangenem Jahr kümmern sich 17 Beetpaten um kleine öffentliche Grünflächen.

Besonders in Klein-Zimmern engagieren sich viele Bürger, um mit vergleichsweise wenig Aufwand für blühende und gepflegte „Inseln“ zu sorgen.

Initiiert wurde das Projekt von „Zimmern glänzt“, einer Initiative der Projektwerkstatt Soziale Stadt, die insbesondere durch bürgerschaftliches Engagament immer mehr glänzt. Die Beetpatenschaften sollen auch weiterhin Schule machen. Im Jugendzentrum hat sich nun ein Team gebildet, das die Pflege der Verkehrsinsel vor dem Juz übernimmt. „Unsere Blumenbeete pflegen wir ohnehin“, sagte Jugendpfleger Tom Hicking, die Gerätschaften stehen also parat.

Beetpaten genießen gestalterische Freiräume

Etwa sieben pflegerische Einsätze jährlich gehen mit einer Beetpatenschaft einher, so der Sozialpädagoge, denn mit „Zimmern glänzt“ wird als Pate sogar ein Vertrag abgeschlossen. Beetpaten genießen gestalterische Freiräume, erläuterte Astrid Geiß, Koordinatorin von Zimmern glänzt. Allerdings, dies bedauert der Umweltbeauftragte der Gemeinde Markus Römermann, müsste häufig primär Müll entsorgt werden. Die großen Arbeiten, Baum- oder Heckenschnitt erledigt der Bauhof. Wer möchte, kann öffentliche Beete, Querungshilfen und mehr sogar selbst bepflanzen.

Interessenten für eine Beetpatenschaft können mit Astrid Geiß Kontakt aufnehmen, 618378. In erster Linie geht es darum, Pflanzen zu gießen, verblühte Knospen abzuschneiden und die Beete winterfest zu machen.

„Die Gemeinde ist sehr an der Unterstützung engagierter Bürger interessiert, um Pflanzkübel und Beete in den Straßen attraktiver zu gestalten“, so Geiß. 

ula

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