30 Böcke wandern im Schnee

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Am Roten Platz startete die Winterwanderung der Mitglieder und Freunde vom Schwarzen Bock, die im Halbrund um Groß-Zimmern führte.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Um 13 Uhr hat sich erst ein kleines Grüppchen am Roten Platz eingefunden, aber nach und nach treffen die Mitglieder des Schwarzen Bocks ein. Zur Winterwanderung hat der Verein am Samstag genau wie in den vergangenen Jahren eingeladen.

Zwei Schlitten werden im Schlepptau mitgeführt, auf einem sitzt in viele Decken eingemummelt ein kleines Mädchen, der andere dient als Transportfahrzeug für einen Rucksack.

Nach der akademischen Viertelstunde, gut abzulesen an der Uhr des Glöckelchens, sind alle Angemeldeten angekommen und die Gruppe mit rund 30 Wanderern macht sich auf den Weg. Der führt sie zum Hirschbach Richtung Reinheimer Teich, zu dem die Gruppe aber diesmal nicht läuft. Erinnerungen an frühere Wanderungen, der Winterausflug per Pedes zählt zur schönen Tradition seit es den Schwarzen Bock gibt, werden wach. „Einmal sind wir bei Nieselregen losgelaufen und bei dichtem Schneesturm in Groß-Bieberau eingetroffen“, erinnert sich Andreas Geier.

Diesmal sind die Wetterverhältnisse von vornherein klar und alle Wanderer, ob alt oder jung, sind kleidungsmäßig entsprechend ausgestattet. Anstrengend ist das Stapfen durch den teilweise tiefen Schnee, aber die Wanderer lassen sich davon nicht verdrießen, schließlich bietet sich so eine schöne Winterlandschaft in unseren Breiten nicht allzu häufig.

„Eine anstrengende aber tolle Wanderung"

Über den Ober-Ramstädter Weg, wo in Höhe des Aussiedlerhofes Fritsch eine willkommene Glühweinstation auf die Wanderer wartet, führt der Weg über die Schillerstraße zum Feuerwehrhaus.

Dort gibt es Gelegenheit, sich aufzuwärmen und in der Feuerwehrgaststätte bei Kaffee ein wenig zu verweilen, bevor der Endpunkt der Wanderung, die just an diesem Tag mit neuem Wirt eröffnete FSV-Gaststätte, angesteuert wird. Voll bis auf den letzten Platz ist es dort. Nicht nur die Wanderer des Schwarzen Bocks wollen sich vom neuen Angebot überzeugen. Besonders viele Mitglieder des FSV sind da.

Doch es bleibt noch genügend Raum für die Schneewanderer, die müden Füße auszustrecken und eines der beiden Menüs zu ordern und zu verspeisen. „Anstrengend aber toll war unsere Wanderung“, findet der Vorsitzende Roland Cöster nach diesem Wintertag, der sich in der FSV-Gaststätte für so manchen Wanderer noch bis in den späten Abend zieht.

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