Borsten und Köttel

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Erfolgreiche Walddetektive: mit dem Förster machten sich die Teilnehmer der ersten Veranstaltung 2011 in der Waldschule auf Spurensuche im Grünen.

Groß-Zimmern (ula) ‐ „Wir haben einen Fuchsbau gesehen und Wildschweingewühle“, erzählen Leon (9) und Nicolas (9) aufgeregt. „Auch ganz schön viele Hasenköttel waren dabei“, fügt Nicolas an. Ein paar Wildsauborsten befördert er neben anderen „Schätzen“ aus der Hosentasche zutage.

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Waldschule.

Die Hasenköttel hat er allerdings lieber liegen lassen. Eine Stunde sind die Naturdetektive mit Förster Martin Starke auf „Spurensuche“ durch den winterlichen Wald gepirscht. „Schade, dass kein Schnee lag, dann hätte man die Tierspuren noch besser gesehen“, so der Fachmann. Doch auch ohne die weiße Pracht fanden die „Profis“ Hinterlassenschaften von Eichhörnchen und Hasen, Spuren von Reh- und Schwarzwild sowie anderen Walbewohnern. Zu guter Letzt kehrten die 36 Teilnehmer der Veranstaltung in die Waldschule ein. Mit Hilfe von Tierfüßen wurden Spuren in Gips verewigt – die durften die Naturforscher mit nach Hause nehmen. Die „Spurensuche“ der Waldschule ist beliebt. Schon zum fünften Mal wurde sie angeboten und ist die erste Veranstaltung im Jahresprogramm des Fördervereins Waldschule. Das naturpädagogische Programm bietet auch in diesem Jahr mannigfaltige Aktionen, die Kreativität fördern, Begeisterung wecken und manchmal sogar ein bisschen Abenteuerurlaub sein können.

Im Februar werden Nistkästen gebaut

„Wildschweine sind auch gefährlich, können die auch Menschen töten?“ fragten die Spurensucher abschließend, beeindruckt vom großflächig umgewühlten Erdreich.

Im Februar steht nicht das Schwarzwild, sondern die Vogelwelt im Zentrum der Aktivitäten in der Waldschule. Am Samstag, 5. Februar, werden ab 14 Uhr Nistkästen gebaut. Am Sonntag, 27. März, wird mit Hilfe von GPS-Geräten ein Schatz gehoben und wenn der Frühling am Samstag, 16. April, erwacht ist, geht es auf Kräutersuche durch die Natur.

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