Ein Brandzeichen für die neue Treppe

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Eine Treppe hat der KuK für den Kindergarten Blumenstraße gebaut. Es freuen sich Reinhold Köbel, Walter Götz, Mara, Max und Alisha, Bürgermeister Achim Grimm und Kindergartenleiterin Susan Oswald.

Klein-Zimmern (bea) - „Ich mache das jetzt wie die Cowboys“, erklärt Walter Götz den staunenden Kindergartenkindern und drückt den Stempel zwar nicht in die Kuh, aber ins Holz. Das Kürzel „KuK“ des Kultur- und Kerbvereins prangt nun auf beiden Seiten der neuen Treppe zum Anbau.

Vom neu aufgestellten Container, der im Kindergarten Blumenstraße seit Anfang November eine weitere Gruppe beherbergt, führten bisher nur zwei Betonstufen in das Außengelände, eine „grenzwertige Sicherheit“ wie die Herren des KuK monierten. Aber sie wandten sich zwecks Abhilfe nicht an die Gemeinde, sondern spuckten selbst in die Hände. Am 9. November gaben sie eine Planzeichnung beim Kindergarten ab und erhielten nicht nur von den Erzieherinnen, sondern auch vom Bauhof grünes Licht. Tags darauf wurde bei der Firma Lautenschläger das Holz gekauft und umgehend das Podest fertig gestellt. Am Samstag folgte das Treppengeländer.

Ein Brandzeichen hat Walter Götz gefertigt. Zum Einsatz kommt es bei der Treppe des Kindergartens Blumenstraße. Foto: Bernauer

Akribisch haben die Herren Baubuch geführt, „Transport von Material zur Einbaustelle mit der blauen Logistikflotte (gemeint ist der blaue Traktor samt Hänger von und mit Joachim Köbel), Planum (Oberfläche) hergestellt und Geländer an die Treppe montiert“, heißt es da mit präzisen Stundenangaben. Streicharbeiten vervollständigten das Holzbauwerk, das den Kindern in der Blumenstraße nun einen sicheren Zutritt zum Außengelände verschafft. Eine Woche benötigten die KuK-Mitglieder, 50 Arbeitsstunden leisteten sie und rund 300 Euro kosteten die Materialien, die der KuK genauso wie seine Arbeitszeit gespendet hat. Die Kinder sind begeistert von ihrer neuen Treppe, aber auch vom Besuch, der am Dienstag zur Übergabe der in den Kindergarten gekommen ist. „Spontaneität und großes bürgerschaftliches Engagement zeichnet die Klein-Zimmner Bürger aus“, lobte Bürgermeister Achim Grimm die schnelle Arbeit des KuK. „Ihr habt die Situation erkannt und nicht lange gefackelt.“ Gerade in Zeiten knapper Kassen sei solche Verbundenheit mit dem Ort, seinen Einrichtungen und Vereinen wichtiger denn je.

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