Büttenreden von Jung und Alt

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Mit einem Besuch erfreute das Dieburger Kinderprinzenpaar die Senioren.

Groß-Zimmern (bea) Hoheitlichen Besuch bekamen am Donnerstagnachmittag die Bewohner des Gersprenz-Pflegeheims. Das Dieburger Kinderprinzenpaar Prinzessin Ellen I., Goldkehlchen von Tanz und Schwoof, Räuberin vom Hänishof (Ellen Neumann), und Prinz Felix III. mit viel Elan, von dem Herz`sche Worscht-Mach-Clan (Felix Herz) machte zum ersten Mal Station in dem Seniorenheim.

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Ein wenig wehmütig erinnerten sich die Bewohner bei den Wünschen des jungen königlichen Paares an ihre eigene Jugend. Konfetti statt Schulbücher sollen in den Ranzen kommen und die Schule fängt sowieso erst um 11 Uhr an.
Etwas dichter am Erleben des Publikums waren die Büttenreden von Heimleiter Franz Josef Partsch oder von Pflegekraft Inka Wüstenförfer. Ganz aus dem Häuschen geriet das närrische Publikum aber, als einer der Ihren im Narrenkostüm in die Bütt trat. Adam Christ (94) hielt noch einmal seine Büttenrede aus dem Jahr 1952. „Die hat er damals gesungen“, berichtet die Tochter stolz. „Aber der begleitende Klavierspieler lebt schon länger nicht mehr.“

Stimmungsmusik machte die Familie Herms, ganz besonders dicken Applaus erhielt die achtjährige Melanie, die mit „Ruckizucki“ ihren ersten öffentlichen Auftritt bravourös hinlegte. Außer einem Orden für Heimleiter Partsch gab es Kräppel und Schaumküsse satt für die Bewohner.

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