CDU-Ortsverband bestätigt Christof Glaser als Vorsitzenden

Junge Union ist neu erwacht

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Bei der CDU-Mitgliederversammlung wurde eine neue Vorstandsmannschaft gewählt, an deren Spitze Christof Glaser steht.

Groß-Zimmern - Es ist Halbzeit. Nach den Kommunalwahlen im März 2011, wo die CDU-Fraktion mit sicheren 46,6 Prozent abschnitt, blickt Fraktionschef Friedrich Faust optimistisch in die Zukunft.

„Bis zur nächsten Wahl gibt es noch einiges von unserem Parteiprogramm umzusetzen. Mir ist vor den kommenden Jahren nicht bange, und wir werden weiter sicher zum Wohle der Bürger unserer Gemeinde Politik machen“, sagte Faust bei der CDU-Mitgliederversammlung in der Mehrzweckhalle.

Schmerzlich, aber auch verständlich, sei der Rücktritt Katharina Geibels vom Amt der Vorsitzenden der Gemeindevertretung – für sie, so der Wunschkandidat der Union, hat inzwischen der Landtagsabgeordnete Manfred Pentz die Nachfolge angetreten.

Zur politischen Kultur im Gemeindeparlament sprach Faust versöhnlich von einem „vernünftigen Miteinander der Fraktionen“, das sich insbesondere bei den Haushaltsverabschiedungen abzeichne. Während die Fraktion das politische Tagesgeschäft erledigt, setzt die Partei auch auf geselliges Miteinander jenseits politischer Debatten.

Sommerfest, Äbbelwoiprobe und Ausflüge haben der Partei Zuwachs beschert. „Wir haben zehn Prozent mehr Mitglieder“, freute sich Parteichef Christof Glaser. Er wurde bei den Vorstandswahlen einstimmig an die Parteispitze gewählt. Seine Stellvertreter bleiben Jürgen Kreisel und Vito Fagiolino. Auch der bewährte Kassierer Georg Pullmann wurde erneut gewählt, neu im Team ist Schriftführerin Lena Reinhard. Die Zahl der Beisitzer wurde von vier auf fünf erhöht. Gewählt wurden Elfriede Burger, Heinz Bach, Christopher Neuroth, Andrea Rigatelli und Clemens Geiß.

Erfreuliche Entwicklungen gibt es beim Parteinachwuchs. Die Junge Union (JU) ist aus ihrem Dämmerzustand erwacht und will sich neu formieren. Hier hatten sich Leon Lauternach, Max Burger und Sepideh Ziayan Pour besonders hervorgehoben, sagte Glaser. Am 23. November will die JU in der neuen Mitte einen neuen Vorstand wählen.

Das politische Geschäft in Berlin ist fern jeden Alltags, erzählte Patricia Lips, die bei den Bundestagswahlen im September erneut per Direktmandat in den Bundestag einzog. „Wir haben jetzt 311 Leute und passen nicht mehr ins Fraktionszimmer“, kommentierte sie kurz den CDU-Wahlerfolg.

Ob sich eine Partnerschaft abzeichnet? Lips glaubt fest an ein Bündnis zwischen CDU/CSU und SPD, auch wenn sich in dem Ehevertrag vorerst noch Stolpersteine auftun, wie die vehement geforderte Pkw-Maut. Lips schmunzelnd: „Ich bin sicher, wir werden schon was Kompliziertes hinkriegen – wir sind ja in Deutschland.“´

ula

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