Mit Dirndl und Lederhose

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Die Alten-Herren des Viehtriebs sorgten mit ihrem Auftritt ordentlich für Stimmung beim Oktoberfest des FSV.

Groß-Zimmern ‐ Zünftig ging es zu beim Oktoberfest des FSV. Bayerisch war das Motto und das hatten auch zahlreiche Gäste ernst genommen, es gab so manches Dirndl und die eine oder andere Lederhose zu sehen. In Schale geworfen hatten sich die Kellnerinnen Edith Roth und Sybille Obertshauser. Von Ulrike Bernauer

Zur Lederhose trugen sie offenherzige Blusen und ein eng geschnürtes Mieder. Nicht nur die beiden hatten viel zu tun, sondern auch die Ausschankmannschaft.

Insgesamt weht ein frischer Wind durch den Verein. Wir bekommen viel Hilfe angeboten“, erklärte Vorstandsmitglied Harald Herbert.

Auf ihr Maßbier freuen sich die altgedienten Fußballfreunde Eugenio Labaddia und Wolfgang Röhm schon sehr. Ordentlich zu schleppen an den original-großen bayerischen Bierkrügen hatten an diesem Abend die beiden FSV-Kellnerinnen Edith Roth und Sybille Obertshauser (von links). Statt im Dirndl waren sie in feschen Lederhosen unterwegs.

Unterstützung ist auch nötig, schließlich muss der Fußballverein seit Oktober neben seiner üblichen Arbeit auch die Gaststätte selbst betreiben. „Das läuft wirklich super“, freute sich Herbert, der mitteilte, dass bereits Gespräche mit neuen Pächtern geführt werden. Doch bis zum Jahresende wird der FSV den Betrieb noch weiterführen. Der neu gegründete Vergnügungsausschuss hatte das Oktoberfest vorbereitet und nicht nur für Haxen, Weißwürste und Brezeln gesorgt, sondern sich auch einige unterhaltsame Späße einfallen lassen. Der Viehtrieb, wie sich die Sängerknaben der alten Herren des FSV nennen, heizte den Besuchern Ordentlich ein mit Ballerman- und Festhits. Sportlich betätigen konnten sich die Gäste auch: Präzision war beim Nägelschlagen gefragt (pro Nagel 50 Cent kommen der Jugendarbeit des Vereins zugute). Auf Kraft und Ausdauer kam es beim Maßbier-Stemmen an.

Und Schnelligkeit war bei einem besonderen Wettstreit am späteren Abends gefragt.

Beim Wetttrinken mussten Mannschaften aus sechs Herren versuchen, den Krug mit der Saufmaschine schnellstmöglich zu leeren.

Für ordentlich Stimmung sorgte zudem DJ Georgi, der mit seiner Musikauswahl den richtigen Ton traf und sein Publikum bis spät in die Nacht unterhielt.

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