Triathlon in Dieburg: „Zimmerner Gallier“ schnellste Mannschaft, Sandra Hornig schnellste Frau

Doppelerfolg in der Nachbarstadt

Dabei sein ist alles: das Team der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Zimmern. Fotos: Dörr

Dieburg_/Groß-Zimmern – Wie schon im vergangenen Jahr haben Triathleten aus der Nachbargemeinde Groß-Zimmern dem „10 Freunde Team Triathlon“ in Dieburg am Sonntag ihren sportlichen Stempel aufgedrückt. VON JENS DÖRR

Zugleich verzeichnete das Großereignis, bei dem jeder Sportler ein Zehntel der Triathlon-Langdistanz absolviert (380 Meter Schwimmen im Dieburger Freibad, 18 Kilometer Radfahren auf einer Wendepunkt-Strecke zwischen Dieburg und Klein-Zimmern sowie 4,2 Kilometer Laufen im Dieburger Schlossgarten), einen neuen Rekord.

Denn mit 1 194 Sportlern erreichten bei der achten Auflage des Breitensport-Events des Veranstalters Henning Müller (Agentur sportwärts, Maintal) mehr als je zuvor das Ziel im Ludwig-Steinmetz-Bad. Hinzu kamen 36 Starter, die aus unterschiedlichen Gründen nicht finishen konnten. Angemeldet hatten sich gar 1 400 Athleten, die allesamt solo sowie in ihren Teams (zehn bis zwölf Personen, die zehn schnellsten Einzelzeiten ergaben die Teamzeit) gewertet wurden.

In der Summe der Einzelzeiten lag am Ende des Wettkampftages, bei dem der Veranstalter im 20-Minuten-Takt stets acht Teams (und damit 80 bis 96 Triathleten) auf die Strecke schickte, das Team „Zimmerner Gallier 1“ vorn. Die „Gallier“, die am Sonntag zwei Mannschaften nach Dieburg schickten und ob der großen Nachfrage im eigenen Team sogar noch eine Warteliste von potenziellen Nachrückern angelegt hatten, bestehen insbesondere aus Triathleten des Groß-Zimmerner Turnvereins. Ihren ersten Platz aus dem Vorjahr verteidigten sie in der Besetzung Simon Knarr, Tom Köster, Jürgen Rössel, Julius Prior, Lutz Kettner, Kim Pullmann, Stephan Buchsbaum, Gilbert Beyerle, Holger Hinze, Ronald Krug, Daniel Rödler und Jan Winkels.

Die schnellsten zehn ihrer zwölf Einzelzeiten – seit 2019 darf man statt elf maximal zwölf Athleten pro Team melden – ergaben die Gesamtzeit von 10:46:20 Stunden. Damit lagen die Groß-Zimmerner schließlich hauchdünn vor der Mannschaft der SKG Sprendlingen, deren Teamzeit bei 10:51:34 Stunden lag.

Während in der Einzelwertung 22 Männer unter der Marke von einer Stunde blieben, gelang das keiner Frau. Die schnellsten Beine des Tages hatte wie im Vorjahr eine Groß-Zimmernerin: Sandra Hornig war in der starken Zeit von 1:02:16 Stunde wie ein Jahr zuvor das Maß aller Dinge. Ihre Topzeit floss diesmal nicht mal ins „Gallier“-Team ein, da sie im Team „REA Sport“ aufgeführt wurde. „Das Rennen hat mir nach einem Jahr Triathlon-Pause wieder richtig Spaß gemacht“, freute sich Extremschwimmerin Hornig, die sich in der jüngeren Vergangenheit vor allem auf Freiwasser-Rennen in ihrer Paradedisziplin konzentriert hatte. Zudem lobte sie den Veranstalter: „Ich finde, der Wettkampf so gut organisiert wie noch nie.“

Sandra Hornig ein Schnippchen geschlagen hätte unterdessen fast die Dieburgerin Jana Donnelly, die nur eine Minute langsamer war und zweitschnellste Frau wurde. In anderen Sphären – bloßes Teamerlebnis und persönlicher Kampf gegen die Uhr –bewegten sich am Wochenende die meisten anderen Triathleten, für die es kaum um eine bestimmte Platzierung ging. Wie das Team der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Zimmern, das in der Summe die Zielzeit von 14:36 Stunden hatte. Für die Klein-Zimmerner starteten elf Männer und eine Frau: Ingo Göller, Jonas Schuck, Tilman Schmied, Holger Schuck, Fabian Köbel, Nico Wreesmann, Ralph Wiedekind, Christian Silhanek, Tobias Götz, Markus Gessner, Roland Kostrezewa und Janine Lohnes.

Mit von der Partie war auch eine Mannschaft aus Lehrern der Albert-Schweitzer-Schule. Hier schafften es Daniel Agostin, Katharina Beran, Sonja Knörzer, Peter Wörner, Matthias Grimm, Robin Seffrin, Alex Piechaczek, Andreas Schiener, Christine Werner, Jennifer Radtke und Juliane Böhm ins Ziel.

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