Viele helfende Hände kurbeln das Orgelbauprojekt der katholischen Kirche an

Im Einsatz für den guten Ton

Groß-Zimmern (bea) ‐ „Nur mit Kochen und Weintrinken packen wir es nicht“, sagt Manfred Göbel, Vorsitzender des Orgelvereins, am Sonntag im Pfarrzentrum.

Trotzdem ist Göbel guter Stimmung. Verständlich, gerade hat er zusammen mit einigen Vereinskollegen wieder eine beachtliche Spende entgegengenommen. 1500 Euro haben eine Gemeinschaftsaktion des Zimmerner Salonorchesters „Klein Paris“ und drei Köchen sowie einigen „Kellnern“ erbracht. Die drei begeisterten Hobbyköche Dr. Thomas Basting, Jürgen Sauer und Karlheinz Pohlenz übernahmen für einen Abend die Küche von Luigis Golfrestaurant und zauberten ein Gala Menü. Bewirtet wurden die rund 30 Gäste aus der Region von Hobby-Kellnern, die für einen hervorragenden Service sorgten.

Eine Anmerkung am Rande: die Restaurant-Inhaber Caroline und Pier Luigi del Gesso ließen sich an diesem Abend selbst einmal verwöhnen und mischten sich unter die zahlenden Besucher..

Gekostet hat die Gäste der Schlemmerabend mit musikalischer Umrahmung durch „Klein Paris“ nichts.

Organisator Dieter Emig bat stattdessen um Spenden und brachte die erhebliche Summe von 1500 Euro zusammen.

Zur Spendenübergabe am Sonntag im Pfarrzentrum waren fast alle Musiker, Köche und Kellner gekommen und wollten noch das eine oder andere über den Orgelverein und die Spendenlage wissen.

„Die Frage, wie viel die Orgel kosten wird, kann ich immer noch nicht beantworten“, erklärte Göbel, „unter einer sechsstelligen Zahl werden wir aber nicht davonkommen und da ist es noch fraglich, ob die erste Zahl eine eins sein wird“.

Genauere Aussagen kann der Vorsitzende nicht machen, weil immer noch nicht fest steht, welche Orgel benötigt wird und wie sie in Zukunft stehen soll.

Die Aufstellung nach dem Konzept von 1908, die zuletzt vom Orgelverein und dem Sachverständigen favorisiert wurde, zog Göbel jetzt auch wieder in Zweifel.

Erfreulich sei hingegen der Umstand, dass von den alten Pfeifen aus dem Jahr 1908 doch noch mehr erhalten und weiterverwendet werden können, als bis jetzt gedacht.

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