Einsatz für die Weiterentwicklung

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Einen Großteil seiner Arbeitszeit verbringt Schulleiter Helmut Buch am Telefon, um etwa Belange seiner Schule mit übergeordneten Stellen zu klären.

Groß-Zimmern -  Zwar ist es noch nicht da, das offizielle Ergebnis der Schulinspektion an der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) stattfand. Aber Schulleiter Helmut Buch ist zuversichtlich: „Man hat mir bestätigt, dass die ASS auf einem guten Weg ist." Von Ulrike Bernauer 

Die vier Inspektoren, zwei Damen und ein Herr aus Hessen, sowie eine Inspektorin aus Nordrhein-Westfalen, die wiederum die Arbeit der hessischen Inspektoren beobachtete, konstatierten eine Weiterentwicklung der Schule und ein gutes Verhältnis der Lehrer zu ihren Schülern.

Direkt nach den Osterferien hat die dreitägige Inspektion des Instituts für Qualitätsentwicklung stattgefunden.

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Alle zwei Jahre können Inspektoren kommen, die ASS hatte ihre letzte Prüfung vor vier Jahren. „Meterweise Akten wurden durchgesehen“,berichtet Buch, „darunter waren Konferenzprotokolle, aber auch Präventionspläne oder Förderpläne einzelner Schüler“.Einen Fragebogen konnten Schüler, Eltern und Lehrer über das Internet ausfüllen.

Der war teilweise so kompliziert gestaltet, dass zumindest Fünftklässler bei manchen Fragen Erklärungshilfen benötigten. „Beim Ausfüllen haben die Lehrer die Schüler selbstverständlich allein gelassen“,so Buch.

Was für ein Leitbild hat die Schule? Was steht alles im Schulprogramm? Auch das waren Fragen, die die Inspektoren interessierten. Gebäude und Ausstattung schauten sie sich natürlich auch genau an und forderten den Schulleiter auf, auch Mängel zu benennen.

Den offiziellen Bericht wird die Schulleitung im Juni erhalten. Die Ergebnisse dieses Berichtes gehen auch an das staatliche Schulamt, dass dann eine Zielvereinbarung mit der Schule treffen wird. Denn neben viel Positivem wird es voraussichtlich auch eine Feststellung von Mängeln geben, die dann langfristig beseitigt werden müssen. Das Schulamt sollte dann über die Jahre hin verfolgen, ob am Mängelabbau gearbeitet wird.

Diese Maßnahmen findet alles andere als bedrohlich. „Wir haben im Laufe der letzten Jahre schon sehr viel erreicht und es ist für uns selbstverständlich, dass wir an der positiven Entwicklung unserer Schule weiterarbeiten“.

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