Bauarbeiten an der Albert-Schweitzer-Schule gehen auch nach den Ferien weiter

Endlich neue Toilettenanlagen

Die Arbeiten an den neuen Toilettenanlagen sind ins Stocken geraten. Hier musste erst eine neue Trockenbaufirma gefunden werden.  J Foto: Bernauer

Groß-Zimmern - Es wird kräftig gehämmert, gebohrt und geschliffen an der Albert-Schweitzer-Schule (ASS). Im Inneren des Gebäudes sind Handwerker aktiv, die Hauptarbeiten spielen sich zurzeit allerdings auf dem Dach ab.

Drei Atriumhöfe sollen mit Glas überdacht und so dem großen Pausenhof zugeschlagen werden. Der ist im Moment ein wenig kleiner, denn in den großen Innenraum werden Toilettenanlagen eingebaut. Nach dem Umbau soll er aber mindestens so viel Raum bieten wie zuvor. Als Neuerungen werden eine Bibliothek mit Lesebereich hinzu kommen sowie eine Teeküche und ein Verkaufsraum für Backwaren.

Die Toilettenräume waren marode und die neuen haben den Vorteil, dass sie sich an der Außenmauer befinden und folglich besser belüftet werden können.

Eigentlich sollten die sanitären Anlagen bis zum Start des neuen Schuljahres fertig sein, aber die zunächst beauftragte Trockenbaufirma ist schließlich abgesprungen.

„Wir haben schon eine neue Firma gefunden“, sagt Architekt Holger Gehbauer, technischer Leiter des Dadi-Werks und verantwortlich im Kreis für die Schulbauten. Dennoch wird sich die Fertigstellung verzögern, aber sobald die neue Firma die Arbeit aufnimmt, wird auf Hochtouren gebaut.

Zum Glück sind die Arbeiten, die den meisten Lärm machen, abgeschlossen. Das betrifft sowohl die Toilettenanlagen als auch die Arbeiten auf dem Dach.

Letztere werden sich noch bis in den Winter hinein ziehen, was allerdings von Anfang an bekannt war. In Planung ist nun der siebte Bauabschnitt, der die Verwaltung und die naturwissenschaftlichen Räume betrifft.

Für Chemie, Physik und Biologie wird es künftig nicht nur eine modernere Ausstattung geben, sondern auch wesentlich mehr Platz. In dem betroffenen Trakt der ASS befindet sich noch die alte Lehrküche, die dann der Verwaltung zugeschlagen wird. Eine moderne Küche ist in der Mensa vorhanden. Für das Kollegium wird es dann endlich ein ausreichend großes Lehrerzimmer geben. Wann mit dem siebten Bauabschnitt begonnen wérden kann, das konnte Gehbauer noch nicht sagen. Abhängig ist der Arbeitsbeginn natürlich auch von der Finanzierung, der Kreistag muss das Budget noch freigeben. Gehbauer rechnet mit einer Umbauzeit von neun Monaten. „So lange haben entsprechende Arbeiten an der Friedrich-Ebert-Schule in Pfungstadt gedauert, wo kürzlich die naturwissenschaftlichen Räume im laufenden Betrieb umgebaut und modernisiert wurden“, meint er. J bea

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