Endlich wieder rutschen

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Die Kinder freuen sich über ihre neue Rutsche. Begrüßt wird das neue Spielgerät mit einem gemeinsamen Lied.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Es gab schon mal eine Rutschbahn auf dem Spielplatz des Kinderladens Frei(t)räume. Die war aber marode und musste entfernt werden. Eltern und Erzieherinnen haben das Gerät schon vor einiger Zeit abgebaut. Nur der Turm stand noch, der musste im letzten Jahr auch weg.

Nun können die Kleinen des Kinderladens endlich wieder rutschen. Gestern wurde die neue Rutsche mit Luftballons, Kuchen und Limonade eingeweiht. „Wir haben in den letzten zwei Jahren fast das ganze Inventar des Spielgeländes ausgetauscht“, erzählt Maren Dorschner, „alles was wir alleine von der Arbeit und von den Finanzen her stemmen konnten“. Die Rutschbahn war nicht nur finanziell der größte Brocken, fast 4 000 Euro kostete das massive Spielgerät. Deshalb musste der Kinderladen erst einmal Spenden sammeln. Den Bärenanteil gab die HSE-Stiftung dazu, damit konnte die Rutsche nun endlich angeschafft werden. Gespendet haben auch der Kerbverein, das Reisebüro „Reisen mit Herz“, die Sparkasse, Spross & Faig GmbH, Stefan Blank Vermittlungsbüro und die Volksbank.

Wir haben uns auch sehr über die tatkräftige Unterstützung von unserem Vermieter Antonio Lauria gefreut“, sagt Annlisbeth Rasmussen-Gumm. „Ohne seine Hilfe wären wir nicht an einem Samstag fertig geworden.“

Der Bagger erledigt die meiste Arbeit

Bewaffnet mit Schaufeln und Schubkarren standen die Eltern am 9. Mai auf dem Freigelände, um das Fundament und den Platz für die Sandgrube auszuheben. Das Werkzeug wurde kaum benötigt, der Bagger von Lauria erledigte alles viel schneller.

Deshalb freuen sich die Kinder auch, den Mann im Blaumann zu sehen. Von den Eltern bekommt er für seine Hilfe einen Präsentkorb. Dann wird endlich das Band durchschnitten und die Rutsche ist eröffnet. Das kleine Büfett mit Naschereien, das die Kinder am liebsten schon viel früher probiert hätten, ist vergessen. Alle wollen jetzt endlich die neue Rutschbahn ausprobieren.

Jetzt sparen wir noch für einen Anbau an die Rutsche“, erklärt Dorschner. Eine Hängebrücke würden die Eltern noch gerne hinzufügen. Den Platz, an dem sie stehen soll, haben sie auch schon mit Sand aufgefüllt.

Da die Hängebrücke aber noch einmal mit rund 1 800 Euro zu Buche schlägt, werden sich die Kinder noch ein wenig gedulden müssen.

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