Mit den Engeln tanzen

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Nachdenkliche Gesichter der Kerbborschte beim Gottesdienst.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Mit nachdenklichen Worten eröffnete der evangelische Pfarrer Michael Fornoff die Groß-Zimmerner Kerb. „Ich bin stolz auf euch, weil ihr so viel geschafft habt," sagte Fornoff. Von Ulrike Bernauer 

Aber wie ein Kerbborschte eines früheren Jahrgangs mir erzählte, gibt es bei seinen Kollegen drei, die die Grenzen beim Feiern nicht mehr erkennen können. Sie sind durch zu viel Flüssigkeit aus der Bahn geworfen worden", sagte der Pfarrer weiter. Und er bat, beim Fest so manchem Kameraden einen „echten Freundschaftsdienst“ zu erweisen und ihm statt eines weiteren Bieres eine Cola zu empfehlen.

Nachdenkliche Stimmung beim Gottesdienst

Insgesamt war die Atmosphäre bei der Eröffnung der Kerb etwas feierlicher als sonst. Wegen des ungewissen Wetters, war der ökumenische Kerbgottesdienst vom Roten Platz in die evangelische Kirche verlegt worden. Das Gotteshaus stimmte so manchen Kerbborsch und auch andere Teilnehmer wohl eher nachdenklich als eine Messe unter freiem Himmel.

Voll besetzt war die Kirche nicht nur bei der Predigt, sondern auch bei den Fürbitten, die in diesem Jahr generationenübergreifend ausgesprochen wurden.

Musikalischer Glanz, Beifall und Gelächter

Drei frisch gebackene Kerbborschte baten für die Kranken, die Gesunden, die Fröhlichen und die Traurigen, für die Zimmerner und die anderen Kerbborschte. Unterstützt wurden sie von drei „Goldenen“. Der gemischte Chor der Chorgemeinschaft und der Posaunenchor gaben dem Gottesdienst einen musikalischen Glanz.

Nachdem der Gottesdienst ernst begonnen hatte, schickte Pfarrer Christian Rauch die Zimmerner mit fröhlichen Worten auf ihr größtes Fest: „Verlerne das Tanzen nicht, sonst wissen die Engel im Himmel mit Dir nichts anzufangen.“

Mit Gelächter und Beifall quittierten die Besucher diese Schlussworte, bevor sie sich zur Kerbpuppen-Abholung aufmachten.

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