Engelsfee wäscht mit Sternenstaub

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Viel Gelächter und Applaus gab es vom Publikum auch für Puppentheaterfrau Kaspertine.

Groß-Zimmern ‐ Festtagskleider, die hat eigentlich fast jeder. Ganz besonders wichtig sind sie für den Nikolaus, denn wer würde ihn in Jeans oder Bermuda-Shorts wohl erkennen? Ein toller Erfolg war die Aufführung des Puppentheaters am Samstag im Jugendzentrum (Juz). Gebannt verfolgten die kleinen Besucher zwischen zweieinhalb und acht Jahren das weihnachtliche Märchen. Von Ulrike Bernauer

Marianne Hechler-Groß, alias Kaspertine von der Bickenbacher Kasperlebühne, hatte ihr junges Publikum fest im Griff. Neben dem Kasperle erschienen natürlich auch die Gretel, der Teufel und noch eine Menge andere Figuren, zum Beispiel eine Engelsfee.

Happyend: Der Kasperle hat den Weihnachtsmann mit seiner Festtagskleidung ausgestattet

Die wusch schließlich mit Sternenstaub die Kleider des Nikolaus'. Die waren nämlich verschwunden, wie der Titel des Theaterstücks „Was ist mit den Festtagskleidern vom Nikolaus passiert?“, deutlich sagt. Mitunter herrschte lautes Geschrei im Juz, wenn die Kinder die Spannung der meisterlich gespielten Handlung kaum noch aushielten. Glücklicherweise durften sie auch ein wenig mitmachen, immer dann, wenn laut der Sternenstaubdonner erklang. Dann sagten die jungen Zuschauer ein schnell gelerntes Sprüchlein auf, während Jugendpfleger Tom Hicking die Kinderworte mit Topfdeckelgetrommel unterstrich. Groß war die Freude, als am Ende des Stückes dann der Puppen-Nikolaus in seinen frisch gewaschenen Kleidern auf der Bühne auftauchte. Und noch größer, als dann von draußen noch ein richtig großer Nikolaus ans Fenster klopfte. Der hatte in seinem Sack kleine Geschenke und keines der Kinder ging leer aus. Hicking zeigte sich sehr zufrieden mit diesem Puppentheater. „Wir hätten noch viel mehr Karten verkaufen können, aber mehr Zuschauer fasst unser Raum nicht“.

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