Erst Fisch, dann Fasten und natürlich viel Feiern

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Raus aus der Fastnacht, rein in die Kerbzeit: Der Kerbverein startet in die Zeit zum Traditionsfest unter anderem mit deftigem Hering.

Groß-Zimmern (ula). „Früher war es ein arme-Leut-Essen – heute ist Fisch Luxus“, betont Thomas Beutel, Vorsitzender des Kerbvereins Groß-Zimmern. Sprach's und servierte die Delikatesse.

Der grün-weiße Jahrgang 1990/91 hat sich bereits organisiert und ist inzwischen mit einer eigenen Internetseite im Netz präsent.

Im Glöckelchen-Gewölbekeller unternahmen die Vereinsaktiven gut gelaunt den Versuch, „die lange Zeitspanne von Fastnacht bis zur Kerb am 28. August“ zu überbrücken. Die traditionelle Veranstaltung wurde mit rund 30 Gästen gemütlich gefeiert. Wem das Grätentier zu salzig war, der konnte auch diesmal ein Alternativmenü wählen: „Hausmacher Worscht“, serviert mit „Gequellte“.

In den kommenden Wochen mehren sich – für Außenstehende zunächst wenig wahrnehmbar – die Anzeichen für das Fest der Feste. „Ende März wird sich der Vorstand mit den aktuellen Kerbborschte beschnuppern“, so Beutel.

Erste Ski- und Snowboardmeisterschaft der Kerbborschte

Die 27 jungen Männer wollen an Kerb ausrücken und ihren Vorgängern in Punkto Laune und Originalität in nichts nachstehenden.

Von Donnerstag, 18. bis Sonntag, 21. März, laden die Aktiven zu einem ungewöhnlichen Sportspektakel ein: den ersten Zimmerner Kerbborschte Ski- und Snowboardmeisterschaften.

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