Experimente zum Anfassen

Albert-Schweitzer-Schule präsentiert sich beim Tag der offenen Tür

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Von der Empore aus schauen sich die kleinen Besucher die Auftritte der großen und kleinen Schulband beim Tag der offenen Tür an. Neben den musikalischen Darbietungen konnten sich die Jungen und Mädchen sowie die Eltern ein Bild vom Unterricht und – ebenso wichtig – dem Kollegium an der ASS machen.

Groß-Zimmern - Ihr breit gefächertes Angebot zeigt die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) am Samstag im Rahmen des Tages der offenen Tür. Zahlreiche Eltern schauen vorbei, um sich über die Zukunft ihrer Kinder zu informieren.

Neben vielen Schülern waren auch etliche Eltern zum Tag der offenen Tür an der Albert-Schweitzer-Schule gekommen. Teils Mütter und Väter, deren Kinder die ASS bereits besuchen, teils Eltern von jetzigen Viertklässlern, die sich Gedanken darüber machen, auf welche weiterführende Schule ihr Sprössling im Sommer gehen soll.

„Die Eltern und Kinder können sich in den Räumen umschauen“, sagte Matthias Grimm, neuer pädagogischer Leiter der ASS. Er hatte zusammen mit seinen Kollegen diesen Tag der offenen Tür so gestaltet, wie es auch in den vergangenen Jahren gelaufen ist. „Wir haben verschiedene Zeitebenen“, erklärte er. „Jetzt können die Besucher in Unterrichtsproben in verschiedenen Fächern hineinschnuppern, dann gibt es Präsentationen mit Aufführungen, und dann gibt es noch einmal Unterrichtsproben, für die die später gekommen sind.“ 20 bis 25 Minuten dauerten die Unterrichtseinheiten.

Die kleine Schulband, bestehend aus den Jüngeren der ASS-Gemeinde, begeistert ihre Zuhörer.

Viele Besucher waren in den naturwissenschaftlichen Räumen, um sich beispielsweise Experimente anzusehen. Noah, Jan-Luca und Lukas, alle drei 14 Jahre alt und zurzeit in der Gymnasialklasse G8B, waren im Physikraum und Noah blies Glas. Über einen Bunsenbrenner erhitzte er eine dünne Glasröhre und blies dabei in das Röhrchen. Als er es aus dem Feuer nahm, hatte sich am Ende der Röhre eine Ausbuchtung ergeben. Letztendlich stellten die drei cartesische Taucher her – Glaskörper, die mit Luft und Wasser gefüllt sind. „Übt man dann auf das Wasser, in dem die Taucher schwimmen, Druck aus, werden die Taucher nach unten gedrückt, weil mehr Wasser in sie gelangt“, erklärte Chemielehrerin Irene Reimund, „so kann man durch Druckunterschiede Körper zum Sinken oder zum Steigen bringen“.

Katja Müller aus Groß-Zimmern ist eine der Mütter, deren Tochter im Sommer auf eine weitergehende Schule wechseln wird. „Wir haben uns auch andere Schulen angeschaut, aber wir haben einen guten Eindruck, und in Groß-Zimmern hat sie auch ihre Freunde. Ich finde es toll, dass wir in Zimmern so eine gute Schule haben.“ Paula war sich mit ihrer Mutter ziemlich einig: „Ich will hier auf die Schule gehen.“

Simone Lampert aus Klein-Zimmern hat schon seit drei Jahren eine Tochter auf der ASS. „Wir haben uns damals ganz bewusst für die ASS entschieden, wir hatten uns auch die Goetheschule angeschaut.“ An einem anderen Tisch steht Esther Burbach mit Sohn Bela. „Ich bin zu 99 Prozent überzeugt, dass mein Sohn hierher geht.“ Bela gefiel der Biologie-Raum besonders gut. „Das ist der tollste Raum hier an der ganzen Schule, da kann man durch ein Mikroskop gucken, da sieht man schon sehr viel mehr als mit dem bloßen Auge.“

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Im lichtdurchfluteten Pausenraum traten dann die beiden Schulbands auf. Sie haben noch keine Namen, zu kurz bestehen sie erst. Es gibt die große Schulband mit den Älteren und die kleine Schulband mit den Jüngeren. Beide lockten viele Zuschauer an. Auch der Chor der fünften Klassen trat auf. „Das erste Lied kennen Sie schon von der Einschulungsfeier“, kündigte Lehrer Andreas Schiener an, „es trägt den Titel am Montag, am Dienstag.“

Roberto Sambaios Tochter aus Groß-Zimmern besucht die siebte Klasse. „Unsere Tochter hat heute einen Auftritt, den wollen wir sehen. Wir sind sehr zufrieden mit der Schule, beide Kinder sind oder waren hier.“ Susanne Dübner kommt aus Dieburg. „Meine ältere Tochter ist hier auf die Schule gegangen, damals wegen G9“, erklärte Dübner, „und wir haben so gute Erfahrungen hier gemacht, dass wir wollten, dass unser Sohn auch hierher geht. Wir schätzen das Kollegium, das Miteinander, den Bau und die Sauberkeit.“

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