Feuer und Flamme für die kürzeste Nacht des Jahres

Die Grundschulkinder der Geißbergschule im Schein des Sonnenwendfeuers: Die Mädchen sangen zum Auftakt der Veranstaltung.

Klein-Zimmern - (ula) Fünf Kubikmeter Fichtenholz gingen zur Sommersonnenwende in Flammen auf und sorgten für ein imposantes, über sieben Metern hohes Feuer. Rund 150 Besucher lockte das Schauspiel in der Feldgemarkung Klein-Zimmerns „Am Brünnchen“ an.

Die kürzeste Nacht des Jahres wurde im Schein des mächtigen Sonnenwendfeuers mit kühlen Getränken, Leckerem vom Grill und viel guter Laune gefeiert.

„Schon die Kelten haben die Sommersonnenwende gefeiert“, so Walter Götz, Vorsitzender des gastgebenden Kerb- und Kulturvereins Klein-Zimmern (KUK). „Wir haben die Tradition vor über zehn Jahren wieder aufleben lassen. Wir möchten hier in fröhlicher Runde mit der Bevölkerung feiern.“

Die Faszination des meterhohen Feuers zog junge wie ältere Besucher in Bann. Für einen munteren Programmauftakt sorgten diesmal die Chorkinder der Geißbergschule.

Gebannt und mit professionellem Blick verfolgte das Team der Freiwilligen Feuerwehr den „Brand“ - zum Einsatz kamen die Kameraden diesmal jedoch nicht.

Viel zu tun hatten hingegen die Aktiven des Kerb- und Kulturvereins. Kerbburschen und -frauen sowie der gesamte Vorstand waren am Start, um die stimmungsvolle Veranstaltung auszurichten. Und um alle Spuren am Folgetag zu beseitigen, wurde noch einmal zum Großeinsatz im Feld aufgerufen.

„Wir sammeln jeden Zigarettenstummel wieder auf“, berichtete Götz. Nach einer Erholungspause wollen sich die Aktiven der nächsten Herausforderung stellen: Denn am letzten Septemberwochenende ist der Verein bei der Klein-Zimmerner Kerb wieder im Großeinsatz.

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