Fortuna gnädig gestimmt

Am Bau für die 2,8 Millionen Euro teure Kindertagesstätte Angelgartenstraße wurde am Mittwoch Richtfest gefeiert. Bürgermeister Achim Grimm und Gemeindevorsteherin Katharina Geibel (kleines Foto) mauerten eine Zeitkapsel in das Bauwerk ein. J Fotos: Friedrich

Gross-Zimmern - Nach dem erste Spatenstich vor rund fünf Monaten wurde am Mittwoch Richtfest für die neue Kindertagesstätte Angelgartenstraße gefeiert. Von Ursula Friedrich

Auf dem Festplatz entsteht unter Regie des Architektubüros Birli ein Gebäude, das im kommenden Jahr sechs Kitagruppen ein Zuhause bieten soll.

Wegen Dauerfrostes musste im außergewöhnlich langen Winter ein Baustopp eingelegt werden, sagte Architekt Hans Birli, dies hatte ein paar Wochen Verzögerungen zur Folge. Doch nun geht es mit Volldampf weiter. Der Rumpf des Gebäudes mit sechs gleichgroßen Gruppenräumen, Bewegungs- und Mehrzweckraum, Kinderrestaurant, Verwaltungsbereich und Sanitätsräumen lässt die künftige Nutzung bislang nur erahnen.

In den kommenden Wochen werden Fenster eingebaut, Wände gestellt, Sanitäreinrichtungen und Fußbodenheizung installiert. Im April 2014, so Bürgermeister Achim Grimm, soll die Kita bezugsfertig sein. Ein dickes Lob ging an die verschiedenen Unternehmen, die hier Hand in Hand arbeiten. „Kompliment an die Handwerker“, so Birli. Trotz europaweiter Ausschreibung rücken allesamt aus regionalen Betrieben an. Für die Baucrew kletterte Zimmerermeister Christian Schmidt auf das fertige Dach, um den Richtspruch zu verkünden und – so will es der Brauch – ein Glas zu zerschmettern, das Fortuna gnädig stimmen soll.

Mehr als 1 000 Quadratmeter Nutzfläche stehen den vier Gruppen mit unter Dreijährigen (U3) und zwei Gruppen mit älteren Kindern (Ü3) zur Verfügung. Alle Gruppenräume führen direkt auf einen großen Spielflur und in den Garten. Das Außengelände soll bis zum Bezug freilich auch fertiggestellt werden. Je nach Bedarf kann der künftige Betreiber, die AWO, Gruppenräume in U3- oder Ü3-Räume umwidmen. Ist das 2,8 Millionen Euro Werk beendet und die Kita bezogen, entsteht in der Nachbarschaft bereits die nächst Baustelle. Die Planungen für den Jugendpark auf der übrigen Fläche des Festplatzes laufen bereits auf Hochtouren. Hier soll ein Freizeitareal für ältere Kinder und Jugendliche entstehen, das sportliche Möglichkeiten eröffnet, aber auch Freiräume zum entspannten „Chillen“ schafft.

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