Zimmerner Mauerfall: SPD zur Würdigung der Synagoge

Freie Sicht für Mahnmal

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Mit einer Fotomontage illustriert die SPD-Fraktion ihren Plan,

Groß-Zimmern (guf) ‐ Versteckt hinter einer Mauer neben dem Parkplatz der Mehrzweckhallen-Gaststätte in der Kreuzstraße befindet sich der Gedenkstein für die ehemalige Synagoge in Groß-Zimmern.

„So ist er für Passanten kaum wahrzunehmen und parkende Autos versperren zusätzlich die Sicht“, kritisiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Dieter Hader und ergänzt: „Die Absicht, an den Standort der Synagoge sowie die Toten des zweiten Weltkrieges zu erinnern, wird so nur ungenügend erfüllt.“ Deshalb beantragt die SPD, den Stein um 90 Grad zu drehen, damit er mit der Vorderseite zur Kreuzstraße steht. Außerdem sollte die davor stehende Mauer aufgebrochen werden, um den Blick auf das Mahnmal freizugeben. Die Maßnahme könnte im Rahmen der „Sozialen Stadt“ geplant und umgesetzt werden, argumentiert Hader: „Das aufgebrochene Mauerwerk könnte zudem die zerstörende Wirkung des Krieges symbolisieren und zu einer Aufwertung der kleinen Gedenkstätte beitragen.“ Unter anderem hierüber wird im Planungsausschuss am Montag ab 19.30 Uhr im Rathaus beraten.

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