Fördergelder sind da

An der Friedensschule geht es voran

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Lässig schreibt Lasse in der Klasse 4c an die Tafel und – husch, weg ist die Sonne.

Groß-Zimmern - Der Kreistag hat Anfang des Jahres beschlossen, die Mittel für die Hausaufgabenhilfe – insgesamt 140.000 Euro pro Jahr – nach anderen Kriterien zu vergeben. Von Gudrun Fritsch 

Erreicht werden soll so, dass die Gelder gleichmäßiger verteilt werden und mehr Schulen davon profitieren können. Neu ist, dass das Angebot sich nicht mehr nur auf Kinder mit Migrationshintergrund beschränken soll. Künftig sollen bis zu 24 Schulen Geld erhalten. Zum Vergleich: 2014 waren es 14 Schulen in zehn Kommunen. Für die derzeit gezahlte Vergütung von 11 Euro pro Zeitstunde sei jedoch niemand mehr zu bekommen, der Kreis geht folglich von 20 bis 25 Euro aus. „Wir haben jetzt die Stellenausschreibung für unsere neue Mittagsschule, wie sie all die Jahre hieß und dann gestrichen wurde“, teilte Axel Pucknat, Rektor der Friedensschule, dem LA mit. Der Landkreis habe der Grundschule auch aufgrund des erhöhten Anteils von Kindern mit Migrationshintergrund noch für dieses Schuljahr 9 000 Euro zugewiesen.

Das alte Schulhaus an der Wilhelm-Leuschner-Straße ist fast fertig. Nach den Osterferien es für die Ganztagsbetreuung eröffnet werden.

Einziges Manko: „Die früheren Mitarbeiter wurden von mir zuerst gefragt, ob sie nun auf Minijob-Basis wieder einsteigen würden. Leider ohne Erfolg“, so Pucknat. Deshalb versuche man nun gemeinsam mit dem Träger der Tagesbetreuung (ASB) noch Personen zu finden, die den Kindern helfen können.

Außerdem wünscht sich die Schule Interaktive Whiteboards. Von den sieben vorhandenen Tafeln sind Lehrer und Schüler so begeistert, dass sie gerne alle Klassen damit versorgt sehen wollen. Alle hoffen nun für die Anschaffung weiterer acht Smartboards auf einen Erfolg bei der Aktion „Wünsch dir was“ bei Radio FFH oder auf die Unterstützung durch andere Sponsoren.

Derweil gehen die Arbeiten am alten Schulgebäude in der Wilhelm-Leuschner-Straße voran. Das prominent an der Hauptstraße gelegene Haus soll künftig für die Ganztagsbetreuung und als Mensa genutzt werden.

Derzeit werden noch Restarbeiten an den Fußböden getätigt und die Küche wird eingerichtet. Zudem erhält der Außenbereich eine Grundsanierung mit kindgerechter Ausrichtung. Nachdem die Übergabe und Einweihung wiederholt verschoben wurde, teilte Kreispressesprecherin Annika Schmid dem LA auf Anfrage mit: „Es ist weiterhin geplant, dass der Einzug nach den Osterferien ist. Aktuell gibt es keinerlei Verzögerungen.“

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