Frühjahrsfest der Melodien

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Das Jugendorchester leistete seinen Beitrag zum Gelingen des Frühlingskonzerts.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Ein ausgesprochen abwechslungsreiches Konzert bot der Katholische Kirchenmusikverein (KKM) seinen Zuhörern am Samstagabend in der Halle des Sankt-Josephs-Hauses.

Gleich drei Orchester zeigten ihr Können. Die Jüngsten waren die erst kürzlich gegründete Bläser-AG unter Dirigent Thomas Martin. Sie bewiesen dem Publikum, was man in nur fünf Monaten auf einem Blasinstrument lernen kann. Auch wenn mal ein schiefer Ton dazwischen kam, das Publikum reagierte mit Begeisterung, anhaltendem Applaus und Zugaberufen. Die jungen Musiker hatten auch noch einen Titel im Repertoire und erfüllten den Zugabenwunsch.

Sehr viel bekannter war den Zuhörern das Jugendorchester unter Dirigent Thomas Martin, inzwischen eine etablierte Größe beim KKM. Unbekannte Weisen, aber auch ganz bekannte Stücke wie „Frère Jacques“ gaben die jungen Bläser zum Besten. Zum Wetter passend gab es einen „Sonnenstrahlentanz“. Spaß hatte nicht nur das Publikum beim Zuhören, sondern auch die Bläser, wie Gerhard Kuhr versicherte.

„Gonna Fly Now“ macht den Anfang

Regelmäßige Besucher der KKM-Konzerte konnten bei den Jugendlichen eine deutliche Leistungssteigerung feststellen. Dirigent Martin, der Ende 2008 zum KKM gestoßen ist, und das junge Orchester haben sich inzwischen bestens aufeinander eingespielt.

Das große Orchester unter Dirigent Heiko Launer bestritt den größten Teil des Konzerts des Katholische Kir chenmusikvereins. 

Mit kräftigem Applaus begrüßten die Konzertgäste das große Orchester unter seinem Dirigenten Heiko Launer. Ein kurzes, knackiges Stück „Gonna Fly Now“ zu Beginn weckte die Lust nach mehr. Ein wenig musste die Zuhörerschaft sich noch gedulden. Moderatorin Anita Kuhr betrat die Bühne und stimmte das Publikum auf die kommenden Stücke ein. „Machen Sie Augen und Ohren weit auf“, war Kuhrs Empfehlung. Und die Musikbegeisterten genossen ganz offensichtlich nicht nur das abwechslungsreiche Programm, sondern auch die feine Ausarbeitung der Stücke. Von sinnlich bis stürmisch, flüsternd leise bis brüllend laut, alle Gefühlsvariationen bot beispielsweise der „Tanz der Vampire“. Dessen perfekte Ausführung belohnten die Zuhörer mit Zwischenapplaus und einem lang andauernden Beifall am Ende des Stücks. Natürlich durften die Musiker am Ende des Konzerts nicht ohne Zugabe die Bühne verlassen, zwei Märsche hatten sie für ihr Publikum noch im Repertoire.

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