„Für jeden ist etwas dabei“

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In bierseeliger Stimmung waren die Besucher der Zimmerner Bar-Rocknacht, zu der mehr als 600 Besucher kamen und sich in sechs Kneipen sechs Bands anhören konnten.

Groß-Zimmern (wd) ‐ Sechs Bands in sechs Kneipen begeisterten am Samstagabend rund 600 Besucher der ersten Groß-Zimmerner Bar-Rock-Nacht. Dabei ging das Ziel der Veranstalter, das kulturelle Miteinander vor den Kommerz zu stellen, voll und ganz auf.

Mit der Spendenbüchse in der Hand suchte sich Dorfbrunnenwirtin Elfi Da Silva einen Weg durch die Menge, die dicht gedrängt den Klängen der „HirschBachGäng“ lauschte. Dabei ließen sich die Gäste nicht lange bitten, noch ein paar Euro für die Anschaffung neuer Geigen in der Friedensschule locker zu machen. „Wir hätten weit über 1 000 Eintrittsbändchen verkaufen können“, freute sich Mark Pullmann vom Veranstalter, über die große Nachfrage, aber vor allem auch darüber, dass die Bar-Rock-Nacht am Samstagabend perfekt über die Bühne ging. An jeder der sechs Gaststätten wachten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma und regelten den intensiven Publikumsverkehr in die richtigen Bahnen.

In der Goldenen Mitte mussten sich die Besucher ihren Weg zur Band „Witchcraft“ erst erarbeiten. Dafür wurden sie jedoch mit vielen Rockklassikern belohnt.

Poststupp drohte wieder, aus allen Nähten zu platzen

Nur wenige Meter weiter ging es im La Luna zu Klängen des „Quintetts Target“ gemütlicher zu. Hier lauschten die Besucher ganz entspannt den vielen bekannten Jazz-, Pop-, Soul-, Funk-, Latin- und Rock-Kompositionen, die zwar nicht jedermanns Geschmack, aber für Freunde dieser Musikrichtungen absoluter Hörgenuss waren. Von weitem war die laute dröhnend rockige Musik der Band „The Time“ aus der Poststubb zu hören, die wie an Kerb wieder aus allen Nähten zu platzen drohte.

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Erste Bar-Rock-Nacht

Heute Abend ist wirklich für jeden etwas dabei und generationenübergreifend ziehen die Menschen von Kneipe zu Kneipe“, freute sich Simone Senk über die Idee der Bar-Rock-Nacht. Auch Poststubb Wirt Klaus Haller war von der Resonanz ebenso wie von der großen Bandbreite der dargebotenen Musik begeistert und fand sogar noch Zeit, mal bei den Gastronomiekollegen vorbeizuschauen. Er freute sich über das Spektakel genauso wie Dresselhofwirt Martin Lütjen, der im gemütlichen Kellerambiente die Gruppe „The Herd“ präsentierte. Die kam bei den Gästen ebenso gut an, wie die in Groß-Zimmern bekannte Band „Line up“, die es im Bistro PiPaPo bis weit nach Mitternacht richtig krachen ließ.

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