Gaaße-Denkmal statt Stall

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Ortsvorsteherin Katharina Geibel und Bürgermeister Achim Grimm durften das neue Klein-Zimmerner „Gaaße-Denkmal“ enthüllen.

Klein-Zimmern (bea) ‐ Mehrere Überraschungen gab es bei der festlichen Übergabe des Mehrzweckgebäudes am Florianstag beim 75-jährigen Jubiläum der Klein-Zimmerner Feuerwehr. Eine davon war ein passendes Denkmal für den neu gestalteten Vorplatz.

Geheimnisvoll taten die Organisatoren und erst als die Feuerwehrleute eine Gasse freimachten, ahnten die Zuschauer, dass sich nun etwas ereignen würde. Eine verhüllte große Plastik wurde auf dem Platz abgestellt und Feuerwehrmann Joachim Köbel zeigte schon einmal eine große Pappgeiß. Gleich drei der leichtfüßigen Kletterer zierten dann den gewaltigen Stein, den Bürgermeister Achim Grimm und Ortsvorsteherin Katharina Geibel enthüllen durften.

Ich habe schon lange etwas gesucht, womit man Autofahrer daran hindern kann, auf unseren Platz zu fahren“, erklärte Köbel. Die Kerbburschen mit ihrem Lied „Gaaße im Gaaßestall“ brachten den Klein-Zimmerner dann auf die Idee für diesen neuen Stein.

Denkmal als Garderobenständer

Der Groß-Zimmerner Kurt Buchert machte den Entwurf, die Kerbburschen sowie der Kultur- und Kerbverein (KuK) finanzierten die ganz spezielle Plastik, befestigt wurden die Geißen in Groß-Umstadt auf dem großen Steinbrocken. KuK-Vorsitzender Walter Götz fertigte die Tafeln, eine in Hochdeutsch für die Zugereisten und eine in Zimmerner Platt vom Gaaßelied. Autos wird das Denkmal wohl am Befahren des Platzes hindern. Und ein Schicksal scheint den Geißen bereits gewiss. An warmen Tagen werden sie für so manche Jacke als Garderobe dienen, so wie ein paar Minuten nach der feierlichen Enthüllung.

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