Ganz viel Bock uff Musik

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Die Psycho Dudes der Albert-Schweitzer-Schule.

Groß-Zimmern - Die ersten Noten könnte Jugendpfleger Tom Hicking bereits vergeben. Die fünf Schülerbands, die sich für den Contest beworben haben, haben ihre Bewerbungsunterlagen sehr unterschiedlich zugesandt. Von Ulrike Bernauer

Aber auch Bewertungen für Vollständigkeit, Schnelligkeit und Verständlichkeit fließen schon in die Bewertung ein und nicht nur der tatsächliche Auftritt morgen auf der Bühne. Fünf Schülergruppen sind vertreten, mit dabei ist natürlich auch die der Albert-Schweitzer-Schule.

Das Trio Nevertheless kommt aus Groß-Gerau.

„Psycho Dudes“, die Anfang Juni den Schulband-Contest der Bundeswehr beim Hessentag in Langenselbold gewonnen haben (wir berichteten), werden sicher wieder einen großen Fanclub mitbringen. Rockige Stücke und eine sehenswerte Bühnenshow werden die ASS-Schüler sicher auch beim Open Air Festival abliefern. „Stattic Attic“ mag sich nicht auf eine Stilrichtung festlegen lassen. Metal und Alternative trifft wohl am besten die Musik, die die fünf Jugendlichen machen. Seit 2008 spielt die Zimmerner Band in dieser Besetzung zusammen. Eine einmalige Bühnenpräsenz gibt dem ganzen einen Rahmen. Static Attic versucht anders zu sein. Sie ziehen einfach ihre Show durch und freuen sich auf jede Bühne, auf der sie spielen können.

Die Darmstädter kommen: Xplode sind mit dabei.

Aus Darmstadt kommen Xplode. „Wenn Robert (19) in den Bass reinhaut und mit seinem Gesang umhaut, Manu (19) beim Drummen alles gibt und July (17) sich ihre Gitarre umschwingt, wollen sie die Leute an ihrem Feeling und ihrer Begeisterung zur Musik teilhaben lassen, sie begeistern, mitreißen und etwas rüberbringen.“ Die drei Musiker spielen eigene Songs mit englischen Texten, vorwiegend aus dem (Pop-) Rock und Alternative-Bereich.

„Nevertheless“ ist ein Würfel aus fetzigen Texten und knallharten Riffs. Glück wollen sie durch ihre Musik vermitteln, mit Punk-Spielereien und Spaß-Musik. Das Trio aus dem Kreis Groß-Gerau hat sich bei mehreren Konzerten in der Umgebung schon einen Namen gemacht. Vier Musikerinnen, das sind „Outofsight“. Von den Gründungsfrauen sind noch Sabine Herfurt (Gesang) und Sabrina Pascalli (Gitarre, Gesang und Schlagzeug) dabei. Seit Anfang 2008 vervollständigen Helen Onyema (Bass) und Tamara Bott (Gitarre) die Band. Neben Coversongs von „Juli“ und „Avril Lavigne“ werden auch eigene Kompositionen gerockt. In Bischofsheim, wo die Band zu Hause ist, sind die vier sehr bekannt.

In ihrem Heimatort Bischofsheim sind die vier Musikerinnen von Outofsight bekannt.

Der Sieger, des Contests am Freitag, 3. Juli, wird am Samstag (4.) vor den schon bekannteren Bands „Mid Live“, „Devils“ und „Funkfragen“ auftreten. Neu ist der Auftrittsort - nicht im Jugendzentrum, sondern in der Bock-Arena und auf dem Gelände hinter der Rad- und Rollsporthalle wird das musikalische Ereignis stattfinden. „Nicht nur Bock uff Musik, sondern auch Bock auf ein Festival im Freien hatten einige Jugendliche. Da lag die Kooperation mit dem Schwarzen Bock nahe“, sagt Hicking.

Auch die Spielregeln für das Festival sind nicht ganz die üblichen. Beim Open Air Festival, bei dem neben dem Schwarzen Bock und der Gemeinde unter anderem auch der Groß-Zimmerner Lokalanzeiger eingebunden ist, gibt es am Freitag nur für über 18-Jährige alkoholische Getränke und zwar ausschließlich Bier.

Am Samstag wird es auch eine Bar geben, aber auch hier werden alkoholische Getränke nur an Volljährige ausgegeben.

Wann geht´s los?

Los geht es am morgigen Freitag um 17 Uhr, jeweils 20 Minuten werden die fünf Schülerbands spielen. Nach dem letzten Auftritt gegen 22 Uhr spielen wird die Jury beraten und den Gewinner bekannt geben.

Der tritt dann am Samstag ab 17 Uhr eine halbe Stunde lang auf. Die Tanzband „Mid Life“ schließt sich ab 18 Uhr an, ab 19.30 wird es funky mit Funkfragen, den Rest des Abends wird ab 20.30 Uhr die Band Devils bestreiten. In den Umbaupausen wird der inzwischen über Dieburg hinaus bekannte Georg Becker bei den Festival-Besuchern ordentlich für Stimmung sorgen. Der Eintritt kostet für Jugendliche drei und für Erwachsene sechs Euro.

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