Geburt im Wirtshaus

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In der modernen Version „der Wirt von Bethlehem“ führten die jungen Darsteller unterstützt vom Kinderchor in der katholischen Kirche das weihnachtliche Krippenspiel auf.

Groß-Zimmern (ula) ‐ Das Herzstück der Familiengottesdienste am Heiligen Abend ist und bleibt das Krippenspiel. Bereichert mit neuen Ideen, Musik und kleineren Nebenepisoden stellt die Aufführung auch im modernen 21. Jahrhundert im Grunde die christliche Botschaft dar: Gott kam in Person seines Sohnes zu den Menschen. Die Geburt Jesus, in einem einfachen Tierstall, wird überstrahlt von dem Wissen, dass ein „König“, Gottes Sohn, zu den Menschen kam.

Zwischen Gänsebraten, Geschenkbergen und Marathon- Spielfilmprogramm im Fernsehen haben sich die Darsteller des katholischen Krippenspiels „Der Wirt von Bethlehem“ den Sinn des Weihnachtsfestes bewahrt: „Wir feiern heute Jesus Geburtstag“, so die kleinen Darsteller ab sechs Jahren – ein Dutzend an der Zahl. Ein Wirtshaus stand bei ihrem Spiel in der katholischen Kirche St. Bartholomäus im Rampenlicht: Hier war der Ausgangspunkt der biblischen Szenerie, die ihren Höhepunkt mit der Geburt des Jesuskinds im Stall des Wirtes fand.

Der Gottesdienst hatte solchen Zuspruch, dass selbst um Stehplätze gerungen werden musste. Allein rund 200 Kinder erlebten den Weihnachtsgottesdienst mit, den die jungen Akteure gemeinsam mit dem katholischen Kinderchor gestalteten.

Jedes Kind erhielt ein „göttliches Licht“

Mit viel Gesang der „Kirchenspatzen“, die als süße Engelchen kostümiert waren, sowie Xylophon- und Blockflötenspiel, wurde selbst den jüngsten Besuchern die Botschaft des Weihnachtsfestes näher gebracht. „Mit Jesus Geburt wurden Hoffnung, Liebe und Glaube in die Welt gebracht“, so die fünf Frauen des Organisationsteams, das an sechs Proben mit den kleinen Darstellern die Krippenfeier inszenierte. Den „himmlischen“ Chor dirigierte Claudia Unterleider.

Das göttliche Licht, das so zu den Menschen kam, wurde an die Besuchern des Familiengottesdienstes wortwörtlich weitergegeben. Zunächst überreichten drei Hirten ihre Kerzen symbolisch an drei Gemeindemitglieder – später erhielt jedes Kind eine Kerze als Abschiedsgeschenk.

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