Förderbescheide vom Bund für 28 Einrichtungen

Geld für Mehr-GenerationenHäuser

Groß-Zimmern/Wiesbaden (guf) - Wiesbaden. Der Fortbestand der Mehrgenerationenhäuser (MGHs)in Hessen ist gesichert. Dies teilte Sozialminister Stefan Grüttner aktuell in Wiesbaden mit.

Alle bisherigen Mehrgenerationenhäuser, die sich für das Folgeförderprogramm beworben haben, würden berücksichtigt.

Die hessische Landesregierung hatte sich in Berlin für ein Nachfolgeprogramm zur Förderung der MGHs stark gemacht. Hessenweit erhalten 28 Häuser aus dem Folgeprogramm eine Förderung. Hierbei handelt es sich um 26 Einrichtungen aus dem Vorläuferprogramm sowie um zwei neue Häuser (Bad Nauheim und Fulda). Die Bewilligungsbescheide werden in diesen Tagen vom Bund übersandt.

Mit ihren auf die jeweilige Region abgestimmten Angeboten für gemeinsame Aktivitäten, der Kinder- oder Seniorenbetreuung, Bildung und sozialen Diensten ermöglichen die Einrichtungen nachbarschaftliches Miteinander. Ihnen komme eine integrative Funktion zu, sagte der Minister.

„Mehrgenerationenhäuser fördern die Kommunikation von Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturkreisen. Die Menschen lernen, Interesse für den anderen und sein soziales Umfeld zu zeigen, sie lernen, einander besser zu verstehen, Vorurteile abzubauen und sich für den Nächsten einzusetzen, wenn er Hilfe benötigt“, lobte Grüttner.

Die Angebote der hessischen MGHs reichen von Kinderbetreuung über Dienstleistungen rund um Haushalt und Garten bis zu Pflege und Hilfen im Alltag.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare