St. Georgs-Pfadfinder auf großer Fahrt

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Sehr glatt verlief der Aufenthalt der Groß-Zimmerner Pfadfinder. Entdeckungen und forsche Spiele waren angesagt.

Groß-Zimmern - Unter dem Motto „Forschen und Entdecken“ stand das Sommerzeltlager der GeorgsPfadfinder im bayerischen Sauloch bei Coburg. Der Schwerpunkt lag bei Natur und Technik.

Dazu gehörten Workshops wie das Bauen von Morsegeräten und Schwedenstühlen, Nutella selber machen sowie der richtige Umgang mit Feuer, Karte oder Kompass. Auch die Lagerbauten kamen nicht zu kurz: Aus Holz und Seilen entstanden Lagertor, Kummerkasten, Tisch, Bänke und das Lagerkreuz. Einen Höhepunkt bildete ein Spaziergang, bei dem heimische Tiere und Pflanzen entdeckt wurden. In Form von Geländespielen konnten die Teilnehmer hinterher unter Beweis stellen, was bei ihnen hängen geblieben war, wobei die Jüngsten verblüfften.

Informationen zu den Groß-Zimmerner Pfadfindern, zu Veranstaltungen sowie Gruppenstunden-Zeiten gibt es bei Felix Solbach, 0176/80000805.

Auch der Lagerablauf ließ nichts zu wünschen übrig. Vom Frühstück bis hin zum Abschluss des Tages am Lagerfeuer lief alles zügig und unfallfrei ab. Das Wetter spielte zumeist mit, vereinzelte Regenschauer konnten niemandem die Laune verderben und bei strahlendem Sonnenschein kamen die Lagerteilnehmer auch in den Genuss eines Wasserspiels, welches in einer regelrechten Wasserschlacht ausartete, oder vertrieben sich freie Zeit mit Fußball- und Frisbee-Spielen. Ein besonderes Highlight war das Bergfest, das auf dem Zeltplatz gefeiert wurde. Außer dem üblichen Programm mit selbst gemachten Schokobananen stattete Pfarrer Christian Rauch den Pfadfindern einen Besuch ab und hielt einen Wortgottesdienst, in dem er einigen ernsthafte Denkanstöße geben konnte und auf die Bedeutung von Gemeinschaft unter Pfadfindern, aber auch im Alltag einging. Alles in allem blicken die Pfadfinder auf ein spaßiges und abwechslungsreiches Zeltlager zurück, von dem sie viele Lehrreiches und Interessantes mit nach Hause nehmen konnten. „Nur ein bisschen zu kurz“, fanden viele. Für die gibt es allerdings auch einen Trost: Nächstes Jahr gibt's wieder ein Sommerlager.

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