Dozzer werden in zwei Gruppen aufgeteilt

Enormer Zuwachs bei den Kinderchören

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Die Regenbogenkids und die Dozzer beim Fotoshooting für die Chronik im Jubiläumsjahr der Chorgemeinschaft. In der Mitte Miriam Heimburger. Die Erzieherin betreut die Chöre mittlerweile seit 14 Jahren und ist seit 2003 Chorleiterin der Dozzer. (Bild vergrößern)

Groß-Zimmern - Der Chorgemeinschaft Groß-Zimmern gehören derzeit vier Chöre an. Neben dem Frauen- und Männerchor sowie Chorus Line gibt es zwei Kinderchöre: Die Dozzer und die Regenbogenkids.

Die Gruppe der Regenbogenkids vereint aktuell rund fünfzehn Kinder von sechs bis zehn Jahren, die Spaß am Singen haben. Die Dozzer bilden die jüngste Gruppe, doch längst nicht die kleinste. Die Gruppe der Drei- bis Sechsjährigen ist vor allem in den letzten Monaten enorm gewachsen. Mit Beginn des neuen Jahres kommen 40 Kinder jeden Montag zur Singstunde.

„Der enorme Zuwachs freut mich natürlich sehr“, erzählt Miriam Heimburger, die seit 2003 Chorleiterin der Dozzer ist. „Doch wenn die Gruppe zu groß ist, wird es schwer, den Kindern Musik und Gesang spielerisch nahe zu bringen. Deshalb haben wir entschieden, sie in zwei Gruppen aufzuteilen.“ Deshalb beginnt jetzt für die Drei- bis Vierjährigen die halbstündige Probe immer montags um 17 Uhr im Chorraum der Mehrzweckhalle. Direkt im Anschluss von 17.30 bis 18 Uhr lernen dann die Fünf- bis Sechsjährigen ihre Lieder bei Heimburger und zwei Betreuern. Auf dem Programm stehen Singspiele und Bewegung. Die Kleinen beginnen oft mit einer Fahrt in den Dschungel, bei der auf spielerische Art erste Stimmübungen einfließen. Musikalisch begleitet von Playback-CDs oder mit der Gitarre singen die Kinder von Weltraummäusen, Fischen und Haien und vom Schokoladen-Onkel, dem man besser aus dem Weg geht. Bei Liedern in englischer Sprache klopfen sich die Kinder fröhlich auf Kopf, Schultern und Beine.

Die 37-jährige Miriam Heimburger geht in ihrer Arbeit mit den Kinderchören auf. Die gelernte Erzieherin weiß, wie man eine so junge Gruppe motivieren kann. Musik bestimmte ihr Leben schon in früher Kindheit: Orgel- und Keyboardunterricht, Blockflöte und Mitglied im Kinderchor. Darunter auch eine zeitlang beim früheren Kinderchor der Chorgemeinschaft. 1997 war sie eines der Gründungsmitglieder von Chorus Line. Mit Gründung der neuen Kinderchöre im Jahr 2000 erklärte sie sich sofort bereit, die Funktion einer Betreuerin zu übernehmen.

„Ich finde Musik und Singen für Kinder sehr wichtig und deshalb war ich damals gerne bereit, meinen Verein dabei zu unterstützen“, erzählt sie. Inzwischen leitet sie die Dozzer seit elf Jahren ehrenamtlich. „Mir macht die Arbeit mit den Kindern Spaß und für mich ist es außerdem eine eigene musikalische Bereicherung.“

Für den Kinderchor sucht Heimburger immer wieder neue Arrangements, die sie dann mit den jungen Sängern spielerisch erarbeitet. Dabei entwickelt sie neue Ideen. Derzeit plant sie, die Sing- und Bewegungsspiele mit auszubauen und diverse Instrumente einzubringen. Und auch ein neues Kindermusical wird es geben. Heimburger stellte schon 2012 gemeinsam mit den beiden Kinderchören das Musical „Melwins Stern“ auf die Beine, das ein großer Erfolg wurde. „Noch ist nichts spruchreif, doch spätestens 2015 werden wir ganz sicher etwas aufführen, denn dann feiern die Kinderchöre ihr 15-Jähriges Bestehen“, verrät sie.

guf

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