Veranstaltung auf Kolping-Anlage

Eiersuche mit gleich zwei Osterhasen

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In diesem Jahr versteckte die ehemalige Kinder- und Jugendlobby ganze 1 400 Eier in der Kolpinganlage. Die Ostereiersuche ist freigegeben und die älteren Kinder stürmen das Gelände.

Groß-Zimmern - So betriebsam geht es in der Kolping-Anlage nur einmal im Jahr zu, nämlich dann, wenn die ehemalige Kinder- und Jugendlobby ihre Ostereiersuche für die Jüngsten veranstaltet. Von Ulrike Bernauer 

Schon eine Viertelstunde vor dem Start beginnen sich an den beiden Eingängen in den Park Menschentrauben zu bilden, vorneweg aufgeregte Kinder. Vor allem die Größeren freuen sich, sie kennen die Prozedur schon und halten gespannt ihre Körbchen oder Taschen in den Händen. Kaum wird das Flatterband, das den Eingang versperrt, zur Seite gezogen, rennen die ersten auch schon los. Die erfahreneren Kinder wissen, dass sich meist eines der bunt gefärbten Eier bei im Gras aufgestellten Figuren verbirgt.

In diesem Jahr liegt ein Ei auch mal einfach so im Gras, das schon schön hoch gewachsen ist. „Der Bauhof hat in diesem Jahr unserer Bitte entsprochen und nicht noch kurz vor der Ostereiersuche gemäht“, freut sich Hans-Werner Parsczinski von der Kinder- und Jugendlobby.  400 Eier werden nach und nach versteckt, denn für diejenigen, die ein wenig später kommen, werden immer wieder Eier nachgelegt.

Kein Kind kommt zu kurz

Keines der zahlreichen Kinder, die sich im Park aufhalten, kommt zu kurz. Dafür sorgen auch die beiden Osterhasen Liane Schweiger und Sebastian Keller, die einfach mal so ein Osterei herschenken. Beiden ist an diesem herrlichen Sonntag warm in den Kostümen, aber die eine Stunde halten sie locker durch.

Schweiger hat noch eine verantwortungsvolle Aufgabe, sie spielt die „Türsteherin“ für das „Kleinkindgehege“. Damit auch die Jüngsten - dabei sind auch Krabbelkinder - ein Ei abbekommen, ist um ein kleines Areal ein Zaun aufgestellt. Normalerweise haben die Krabbelkinder ihr Revier im katholischen Kindergarten, weil der aber erst vor kurzem Rollrasen erhalten hat, wurde diese Ausweichlösung gefunden.

Dirk Lingen ist mit Sascha im umzäunten Bereich. Allerdings interessiert sich der Kleine kaum für das Ei, das ganz in seiner Nähe liegt. Seine Aufmerksamkeit gilt der Holzeisenbahn, die für ihn viel interessanter ist. Als er das Ei dann doch zur Kenntnis nimmt, wandert es sofort in seinen Mund. Glücklicherweise ist der nicht groß genug, sonst würde er es mit Schale schlucken. Im nächsten Jahr wird Sascha dann wohl begeistert dabei sein, angeleitet von seinen älteren Geschwistern.

Ostereier satt in Groß-Zimmern

Ostereier satt in Groß-Zimmern

Stefanie Kampe ist mit Tochter Paula und mit Sohn Tia das erste Mal auf Eiersuche. „Es gefällt mir sehr gut, die Kinder haben viel Spaß. Es ist eine gute Idee zu Ostern.“ Die Kampes haben viele Eier im Körbchen. „Bei uns gibt es Grüne Soße und ich werde meiner Mutter ein paar Eier abgeben. Lydia hat acht Eier gefunden. „Ich esse gar nicht so gern Eier“, sagt die Sechsjährige aber das Suchen macht einfach Spaß. Lydia wird ihrer Mutter und ihrem Bruder von ihrer Beute abgeben. Katja Tessier ist mit Sohn Deyon und Tochter Sharisse bereits auf dem Heimweg. Im Gegensatz zu Lydia essen die Tessiers sehr gerne Eier. Deshalb schaffen es nicht mal alle Eier heil nach Hause, schon auf dem Heimweg verspeist die Familie einige ihrer Fundstücke.

Der Park hat sich mittlerweile geleert und die Mitglieder der Kinder- und Jugendlobby sammeln Schäfchen und andere Figuren ein. Sie halten auch Ausschau nach übersehenen Eiern. „Aber bis jetzt haben wir noch nie eines gefunden“, lacht Parsczinski.

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