Omas Lesesessel

Tierisch gute Lesung bei der Truppe

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Vorlesespaß wie zu Großmutters Zeiten: Omas Lesesessel stand diesmal im Groß-Zimmerner Feuerwehrgerätehaus.

Groß-Zimmern - Oma Anna hat schlechte Augen - trotz Brille. Zwei Damen assistieren ihr daher, um Kindern, Eltern und Großeltern vorzulesen. Von Ursula Friedrich 

Ira Drewitz und Karin Göttmann nehmen im Wechsel, mit Oma Anna (einer Stoffpuppe) im Arm, im Lesesessel Platz, um Geschichten blumenreich vorzutragen. Gut 20 Besucher scharten sich in der jüngsten Vorlesestunde bei der Groß-Zimmerner Feuerwehr um Karin Göttmann, die passend zum Veranstaltungsort eine passend muntere Geschichte vorlas: „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“.

Vom kleinen Feuerwehrmann Meier, der zwischen Wurststulle und unterschiedlichen Einsatzorten herumwirbelte, und mit seinen Kameraden sogar den Tieren im Zoo zur Hilfe eilte. „Habt ihr hier auch schon mal Elefanten gerettet?“ warf Göttmann munter in die Runde der gastgebenden Feuerwehr. „Noch nie, nur Pferde, Katzen und Hunde“, erklärten die Zimmerner Kameraden.

Omas Lesesessel

Im Anschluss an die Geschichte durften alle Zuhörer im Feuerwehrauto Platz nehmen und erfuhren Wissenswertes rund um die Arbeit der Feuerwehr. „Omas Lesesessel“ ist eine Initiative des kommunalen Jugendförderung, die das Vorlesen wie zu Omas Zeiten fördert. I-Tüpfelchen des Lesestunde mit Maskottchen „Oma Anna“ sind die wechselnden Veranstaltungsorte, zu denen literarisch Bezug genommen wird.

Gespannt darf das Publikum daher sein, wenn Oma Anna nach der Sommerpause ihren Sessel auf der Kartbahn in der Waldstraße postiert. Am Freitag, 12. September, ab 18 Uhr geht es mit der Oma sprichwörtlich rund.

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