In Gedenken an Maria, die Mutter Gottes

Stadtwallfahrt nach Dieburg

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Die Prozession zog sich von Groß-Zimmern bis hin zur Gnadenkapelle in Dieburg.

Groß-zimmern/Dieburg - Zum Fest der Kreuzerhöhung machten sich Katholiken aus Groß- und Klein-Zimmern auf den Weg nach Dieburg. Am Vortag des „Gedächtnis der Schmerzen Mariens“ stand die Mutter Gottes im Mittelpunkt der Stadtwallfahrt zur Gnadenkapelle. Von Julia Glaser 

Von der katholischen Kirche in Groß-Zimmern aus führte der Weg über den Leo-Steig in Klein-Zimmern, wo sich der Gruppe um Pfarrer Christian Rauch und Gemeindereferentin Jutta Moka weitere Wallfahrer anschlossen. Ab dem Ortseingang Dieburg war dann auch der Katholische Kirchenmusikverein Klein-Zimmern (KKM) mit dabei und unterstützte die Teilnehmer mit musikalischer Begleitung.

Auf dem Platz hinter der Gnadenkapelle war der Wallfahrtsladen geöffnet, außerdem bot der Missionskreis Peter und Paul Kerzen, Prozessionslichter und Süßigkeiten an, wie es Tradition ist. Hauptzelebrant des Gottesdienstes war Monsignore Pfarrer Hermann-Josef Herd. In seiner Predigt sprach er über die bemerkenswerte Frau, die Maria war, und rief die Gottesdienstbesucher dazu auf, selbstbewusst zu ihrem Glauben zu stehen. Dabei erinnerte er sie an die vielen Christen, die in Ländern wie dem Irak, Libyen und Nordafrika unter Terror und brutaler Verfolgung leiden.

Die Kollekte war für die Orgel der Gnadenkapelle bestimmt. Weil die Groß- und Klein-Zimmerner ebenfalls sparen, um eine neue Orgel zu finanzieren, erließ Pfarrer Alexander Vogl ihnen die Abgabe mit einem Schmunzeln – nämlich nur unter der Bedingung, dass sie dann beim nächsten Kirchengang für ihre eigene Orgel spendeten.

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