Acht Vereine bilden 19 Mannschaften

Großes Kaliber in Klein-Zimmern

An acht Tagen traten die lokalen Vereine (im Bild die Bogenschützen des TV Groß-Zimmern) bei der Schützengesellschaft „Hubertus“ zum Klein-Zimmerner Ortsvereinsschießen an. Die dazugehörigen Ehrungen finden im Oktober statt.

Klein-Zimmern - (mj) „Im Prinzip kann jeder so oft schießen wie er will um das Gesamtergebnis zu verbessern. Das kostet dann aber eine Kleinigkeit. So bleibt die Sache im Rahmen“, erzählt Günter Schmutzler, Vorsitzende der Klein-Zimmerner Schützengesellschaft „Hubertus“, zu den Modalitäten des Ortsvereinschießens, das vor wenigen Tagen zu Ende ging.

Über einen Zeitraum von rund drei Wochen traten acht Klein- und auch Groß-Zimmerner Vereine an, die sich in 19 Einzelmannschaften à drei Spieler gliederten.

Mit von der Partie waren der Kultur- und Kerbverein, der Gesangverein, die Tischfußballer, die Tischtennisspieler, der FSV, die Kirchenmusiker vom KKM, die Feuerwehr und die Bogenschützen des TV. Angelegt wurde mit dem Luftgewehr, der Luftpistole, dem Klein-Kaliber sowie als Gaudi mit dem Bogen.

Um eine Wettbewerbsverzerrung zu verhindern, mussten die Bogenschützen die letzte Disziplin auslassen und dafür freistehend mit der Luftpistole schießen. In jeder Kategorie hatten die Teilnehmer 15 Schuss zur Verfügung.

Die Frage, was das Ortsvereinsschießen den Hubertus-Schützen bringt, kann Vorsitzender Schmutzler beantworten: „Finanziell sehr wenig. Wir machen das vor allem, damit wir mit unserem Sport bekannt bleiben.“ Außerdem fördere es die Kontakte unter den teilnehmenden Vereinen und nicht zuletzt sei mit dem Turnier natürlich auch jede Menge Spaß verbunden.

Diese gute Laune konnten die Bogenschützen bestätigen, die als letzter Verein zum Wettbewerb antraten. In den Vorjahren waren sie zwar in der Gesamtwertung jedes Mal ganz vorne mit dabei, den ersten Platz belegten sie aber noch nie. „Das Schießen mit den Sportwaffen macht immer wieder Spaß“, lobt Franz-Josef Wolter von der Bogensportabteilung des TV Groß-Zimmern das Turnier.

Dass Bogenschützen automatisch auch gut mit der Waffe umgehen können, kann er nicht bestätigen, auch wenn bei ihm mit dem Luftgewehr jeder Schuss „ins Schwarze“ ging. Den größten Unterschied macht Wolter am Visier fest: „In unserem Verein schießen wir ohne diese Hilfe und damit sehr instinktiv. Aber selbst mit Visier seien viele Grundtechniken wie etwa die Atmung höchst unterschiedlich gelagert.

Die Tatsache, dass in Groß-Zimmern kaum Bogenschützen parallel auch Mitglied in Schützenvereinen sind (und umgekehrt) kann Wolter nur am eigenen Fall erklären: „Ich mache lieber eines richtig und nicht alles durcheinander.“

Bis zur Ehrung der Ortsvereinsturniersieger müssen sich die Teilnehmer noch ein bisschen gedulden, genauer gesagt bis zum Oktoberfest der Hubertus-Schützen im Herbst.

Dann wird sich zeigen, ob die Feuerwehr ihren Titel von 2008 verteidigen konnte. Auf die Sieger warten Pokale und Sachpreise.

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