Gemeinsames Kochprojekt von Klein-Zimmerner Bischof-Ketteler-Schule und dem Groß-Umstädter Max-Planck-Gymnasium

Hähnchenbrust-Filets „munden einfach formidabel“

Die Hähnchenbrust-Filets stießen auf äußerst positive Resonanz.

Klein-Zimmern - Was wurde, wurde gut. Wie es wurde, war nicht einfach. Nicht leicht war es für die Klein-Zimmerner Bischof-Ketteler-Schule (BKS) im Rahmen eines Inklusionsprojekts eine Partnerschule fürs gegenseitige Beschnuppern und Bekochen zu finden.

Fündig wurde man schließlich am Max-Planck-Gymnasium in Groß-Umstadt. „Im Nachhinein dürfen wir froh sein, dass es so gelaufen ist - es ist ein ganz toller Anfang geworden, der vielleicht in eine intensivere Kooperation münden könnte“, gewann Anna Meißner, Leiterin der Bischof-Ketteler-Schule, dem nicht ganz einfachen Start kürzlich auch etwas Gutes ab. Die Gymnasiasten aus Groß-Umstadt (fünfte Klasse) genossen die Kooperation ebenso wie die Ketteler-Schüler selbst. In der Vorwoche hatten sie die Gäste von der Weininsel in den Räumlichkeiten in Klein-Zimmern bekocht. Vorangegangen war die schicke und fachmännische schriftliche Einladung, auch das Erstellen einer Menükarte und das Decken und Dekorieren des Tisches gehörten zu den Aufgaben.

Die betreute seitens der BKS Josefa Wehlage, die dort regelmäßig stundenweise hauswirtschaftliche Themen mit den Schülern aufgreift. Für das Max-Planck-Gymnasium war beide Male Lehrer Nils Völker mit seiner Gruppe nach Klein-Zimmern gekommen. Sowohl „Hin- als auch Rückspiel“ fanden in der BKS statt - denn das Max-Planck-Gymnasium hat keinen Kochbereich für Schüler.

Nachdem die Ketteler-Schüler vergangene Woche Feldsalat, Hähnchenbrust-Filet und Panna Cotta aufgetischt hatten und es den Gästen laut Meißner und Wehlage „formidabel gemundet“ habe, gab es seitens der Groß-Umstädter vor den Ferien unter anderem gefüllte Blätterteig-Taschen. Diesmal ließen es sich die Ketteler-Schüler gut schmecken, ihre Arbeit war bereits erledigt gewesen.

Das gegenseitige Bekochen fand im Rahmen eines Wettbewerbs vom „Projektbüro Inklusion“ des Hessischen Kultusministeriums statt. Das zwischen Förder- und Regelschule Geleistete muss jetzt noch in einer schriftlichen Dokumentation eingereicht werden. Platz eins ist immerhin mit 1 000 Euro dotiert. J jd

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