Gelungene FSV-Fastnachtsparty

Halligalli im Rotlicht

Halligalli ohne Schnickschnack: Bei der FSV-Fastnachtsparty im Rotlichtmilieu war Abtanzen bis in die Morgenstunden angesagt.

Groß-Zimmern - „Wir sind nicht nur ein Fußballverein“, so die Mannschaft des Vergnügungsausschusses des FSV. Und: „Man muss sich in Zimmern immer mal etwas Neues einfallen lassen. “ Nach diesem Rezept ging es in der FSV-Gaststätte am Freitagabend in „die Vollen“. Von Ursula Friedrich

Unter dem Motto „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ öffnete der Fußballsportverein seine Türen für eine Fastnachtsparty im Rotlichtmilieu.

Die Vereinsgaststätte war in einwöchigem Kraftakt „entkernt“ und von dem üblichen Mobiliar befreit worden. Statt dessen verwandelten Scheinwerfer und Dekoration die so entstandene Tanz- und Partymeile nach dem Vorbild verruchter Hamburger Szenekneipen in die erste Zimmner Reeperbahn.

Besonders die weiblichen Gäste kamen in knappen Kostümen, um dem Motto gerecht zu werden - und als Bestkostümierte um den Titel „Königin von St. Pauli“ zu wetteifern.

Wer die erste Mannschaft des FSV in Strapsen am Tresen erwartete, wurde jedoch enttäuscht. Die Sportler kamen diszipliniert, und größtenteils im Alltagsdress unmittelbar vom Training - hier ist der Fokus auf die anstehende Rückrunde auf dem Fußballrasen gerichtet. Die Fußballelf um Trainer Ralf Rott wird derzeit fit gemacht für die Saison.

Top-Mann des närrischen Abends war hingegen DJ Robby, der mit gekonntem Händchen die richtigen Scheiben für die Fastnachtsparty im Rotlichtschimmer auflegte.

„Heute dürfen sich mal die jungen Leute austoben“, so die Veranstalter, deren Aktive jenseits des 30. Lebensjahres für Organisation und Ausschank zuständig waren. Beim traditionellen FSV-Kappenabend kommende Woche sind dann wieder die „Jungen“ in der Verantwortung, für die älteren Semester eine tolle Fastnachtsveranstaltung zu bieten.

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