Handballcamp für die Spieler ein voller Erfolg

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Viele tolle Spiele, Reisen und eine gute Gemeinschaft genossen die Großen und Kleinen der Handballabteilung beim Zeltlager in Haldleinigen.

Groß-Zimmern - Eine spannende Woche mit vielen Highlights und jeder Menge Spaß erlebte der Groß-Zimmerner Handballnachwuchs beim 33. Handballcamp vom 11. bis 18. Juli in Waldleiningen in der Pfalz. Von Hans-Peter Weywoda

Die Altersspanne der bunt gemischten Gruppe lag zwischen neun und 19 Jahren. Bereits am Freitag baute eine Gruppe fleißiger Helfer das Camp größten Teils auf, sodass am Samstag nur noch kleine Lagerbauten nötig waren. Am ersten Tag stand ein Besuch des Triftefestes mit Entenrennen an. Auch im Lager waren mit Feder-, Volley- und Ball über die Schnur sowie diversen Kartenspielen zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung vorhanden. Neu im Spielangebot war eine Golfabschlagübung, die gerne genutzt wurde. Damit auch Fußball und andere Spiele bestritten werden konnten, mussten die Teams Tore bauen. Dabei hatten sie nur Seile und etwas Holz zur Verfügung. Wer auf ein Kräftemessen aus war, konnte jeder Zeit einen Gegner zu einem Hahnenkampf (kleine Ringkämpfe) herausfordern. Viel Geschick wurde beim Wettnageln benötigt. Ziel war es, einen Nagel mit möglichst wenigen Schlägen in einen Holzpflock zu schlagen. Durch die Verwendung eines Zimmermann-Hammers wurde das Nageln noch schwieriger, da die spitze Seite verwendet wurde. Um einen erwarteten Überfall des Lagers rechtzeitig zu erkennen, teilte die A-Jugend Nachtwachen ein.

In strömendem Regen wurde das Camp dann angegriffen und alle stürmten zur Verteidigung. Nach einer kleinen Verfolgung konnten die Angreifer gefangen genommen werden. Ein Fußballturnier, Geländespiele und die Lagerolympiade förderten den Teamgeist und vor allem beim Geländespiel galt es, gemeinsam knifflige Fragen zu beantworten.

Ein weiteres Highlight der Woche war der Besuch eines Kletterparks. Dort bewiesen alle Schwindelfreiheit und Mut. Besonders der schwarze Parcours war sehr anstrengend und stellte selbst durchtrainierte Sportler vor eine große Herausforderung. Nach dem Besuch im Kletterpark gab es noch eine Überraschung. Alle durften sich im Erlebnisbad „Monte Mare“ erfrischen. Auch auf dem Lagerplatz boten die Organisatoren dem Nachwuchs noch einige Highlights. Sehr viel Spaß bereitete die Rutschpartie auf einer selbstgebauten Schmierseifenrutsche sowie das Mohrenkopfessen mit der Mohrenkopfwurfmaschine. Auch neuere Sportarten konnte man im Handballcamp kennen lernen. Eine davon war Ultimate Frisbee.

Viel Geschick wurde den Teams beim Rugby mit einem rohen Ei abverlangt, natürlich durfte das Ei nicht kaputt gehen.

Diese vielen Aktivitäten machten auch sehr hungrig. Die Küchencrew versorgten alle sehr reichlich und das Essen war auch sehr lecker, was Julian Jentzsch mit dem Satz kommentierte: „Ich war schon in anderen Zeltlagern aber so viel zu Essen gab es noch nie“. In der Küche gab es übrigens auch eine Neuigkeit. Erstmals stand eine Tiefkühltruhe zur Verfügung.

Alles in allem kann man über das Camp sagen, dass die Aktivitäten sehr spannend waren und von den Teilnehmern jede Menge Fähigkeiten erforderten.

Leider war das Wetter sehr verregnet und es gab nur zwei richtig sonnige Tage. In einer Nacht flogen sogar das Küchenzelt und zwei weitere Zelte bei heftigem Windes in den Wald, wobei kleine Schäden entstanden. Die Zelte konnten jedoch bis auf Eines alle wieder aufgebaut werden.

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