Handballer an der Donau

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Mit lautem Hallo feierten die jungen Handballer bei Regen im Erlebnisbad.

Gross-Zimmern/Sigmaringen - Auch in diesem Jahr war es vom 30. Juni bis 7. Juli wieder so weit. Das legendäre Handballzeltlager des TV Groß-Zimmern fand zum 37 Mal statt. Am Samstag brach die bunt gemischte Truppe nach Sigmaringen an der Donau auf.

Die Altersspanne der Kinder und Jugendlichen lag zwischen 6 und 18 Jahren. Bereits am Freitag hatte eine Truppe fleißiger Helfer das Camp größtenteils aufgebaut, sodass nur noch kleine Lagerbauten nötig waren. Den Teilnehmern stand nun eine spannende Woche mit vielen Highlights und jeder Menge Spaß bevor. Auf dem Plan stand der Besuch eines Erlebnisbades, eine Tageswanderung, ein Tag im Freibad, eine Stadtrallye und der sagenumwobene Überfall. Im Lager selbst gab es die Möglichkeit, Federball, Volleyball, Fußball, Minigolf und Karten zu spielen.

Als Aufgabe bekam jede Gruppe einen Zauberwürfel, den es zu lösen galt. Da auf dem Zeltplatz zeitweise noch eine Schulklasse verweilte, kam es zu einem interessanten Fußballspiel zwischen Handballern und Schülern. Auch in der Nacht blieb die Spannung erhalten. Wie alle Jahre stand ein Überfall bevor, weshalb zur Sicherung des Camps jede Nacht Wachen eingeteilt werden mussten. Die Einteilung übernahm die A-Jugend. Mitten in der Nacht war es dann auch so weit. Mit einem lauten Knall wurde der Überfall eröffnet. In diesem Jahr überfielen vier der Handballabteilung nahe stehende Männer das Zeltlager.

Einem Angreifer gelang es Dank guter Vorbereitung und Ablenkung durch die drei anderen Komplizen sogar die Zimmerner Fahne zu erobern, die wie immer hoch über dem Lager wehte.

Im Erlebnisbad hatten alle sehr viel Spaß

Auch im Erlebnisbad hatten alle sehr viel Spaß. Dort fanden die Zimmerner Handballer verschiedene Rutschen und ein Wellenbecken sowie ein Sprungbecken vor. Bei der Wassergymnastik bewiesen die jungen Handballer, dass sie auch im Wasser zu sportlichen Höchstleistungen fähig sind. Bei der Lagerolympiade und der Stadtrallye traten die Teams gegeneinander an. Fragen über Sigmaringen und die Umgebung mussten beantwortet werden, aber auch Allgemeinwissen war nötig.

Viel Geschick und Schnelligkeit mussten die Jugendlichen bei den kleinen Spielen beweisen. Diese vielen Aktivitäten sorgten für Hunger. Für eine ausgewogene und reichhaltige Ernährung sorgte die Crew in der Lagerküche.

Alles in allem kann man über das Camp sagen, dass die Aktivitäten sehr spannend waren und von den Teilnehmern jede Menge Fähigkeiten forderten. Leider war das Wetter sehr verregnet. Dank der guten Ausrüstung kam es jedoch nur zu kleineren Wassereinbrüchen. Ein besonderer Dank der jungen Handballer gilt den zahlreichen Sponsoren und Förderern des Handballzeltlagers, ohne deren Mithilfe eine solch erfolgreiche Jugendarbeit gewiss nicht möglich wäre.

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